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Gears of War: Review

  Personal Computer 

Fast exakt ein Jahr nach der Xbox 360-Veröffentlichung ist Gears of War nun auch für den PC erhältlich. Painkiller-Schöpfer People Can Fly stand seinem neuen Besitzer Epic Games vor allem bei der Umsetzung des Mehrspielermodus hilfreich zur Seite. Wir sagen euch, wie sich der Unreal-Engine 3-Shooter unter Windows-Betriebssystemen schlägt.

Ex-Knasti muss Menschheit retten

Marcus Fenix gehört zur Gruppe der harten Kerle. Vernarbte Visage, Schultern breit wie ein Kleiderschrank und ein Sprücheklopfer, wie er im Buche steht. Ausgerechnet der Ex-Gefangene ist nun die letzte Hoffnung der Menschen, gegen die übermächtige Horde der Locust zu siegen. Locust sind reptilienartige humanoide Krieger, die tief aus dem Erdreich heraus operieren. Warum sie den Menschen das Leben an der Oberfläche nicht mehr gönnen? Warum der Krieg überhaupt entbrannt ist? Keine Ahnung. Wichtig ist nur, dass ihr in der Rolle von Marcus Fenix mit einem kleinen Squad die Weichen für einen Sieg stellt.

Gerade die Vollblut-PC-Zocker unter euch, die mit Konsolen nichts anfangen können, dürften sich zunächst über die kompliziert erscheinende Steuerung wundern. Ihr steuert Marcus aus einer Schulterperspektive und löst die meisten Aktionen mit wenigen Tasten aus. Klingt komfortabel, ist aber in Wahrheit sehr gewöhnungsbedürftig. Hierzu müsst ihr wissen, dass Deckungen in Gears of War lebenswichtig sind. Auf Tastendruck könnt ihr Marcus somit auch hinter allen möglichen Objekten Schutz suchen lassen. Autowracks, Mauern und Möbelstücke dienen als Kugelfänger, sind teils jedoch zerbrechlich. Ihr habt die Wahl, ob ihr präzise Schüsse auf Kosten der Deckung abgeben oder lieber geduckt bleiben und blind in Richtung der Feinde ballern möchtet. Seid jedoch gewarnt: Marcus ist kein Superheld. Schon wenige Treffer können ihn töten.

Tückische Allround-Taste

Mit der Deckungstaste könnt ihr Marcus gleichzeitig zum geduckten Sprinten bewegen. Trotz mehrere Dutzend Kilogramm schwerer Ausrüstung geht dem kernigen Soldaten nicht so schnell die Puste aus. Nachteil ist, dass er während des Rennens nur schwerfällig von euch gelenkt werden kann. Weitere Funktionen der Allzwecktaste: Gegenstände benutzen, Hechtsprünge zur Seite machen, über ein Objekt springen und von einer Deckung zur nächsten wechseln. Pizzen backen oder Bier ausschenken kann die Taste leider nicht. Habt ihr euch einmal an die Vielfalt gewohnt, geht die Steuerung flüssig von der Hand. Doch wie ihr euch sicher denken könnt, gibt es vor allem zu Beginn derbe Probleme, die nicht selten in den Tod führen.

Stellt euch vor, ein Locust kommt auf euch zugerannt, ihr seid gerade am Nachladen und wollt schnell mit einem Hechtsprung auf Abstand gehen. In der Hitze des Gefechts schlittert Marcus stattdessen nach vorne und bleibt hinter einem Betonpfeiler stehen. Blöd nur, dass der Bösewicht jetzt schon neben ihm steht und ihn mit der am MG montierten Kettensäge in Einzelteile zerlegt. Dann müsst ihr am letzten Kontrollpunkt starten, der nicht selten einen guten Fussweg zurückliegt. Da die Handlung häufig mit Zwischensequenzen weitererzählt wird, müsst ihr euch jene unterwegs jedes Mal wieder anschauen. Nur die wenigsten sind nämlich per Tastendruck abbrechbar.

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Daniel Boll


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Daniel Boll am 27 Nov 2007 @ 14:22
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