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Killing Floor: Review

  Personal Computer 

Lust auf Geschnetzeltes? Allerdings müssen wir euch warnen, denn bei Killing Floor ist die Wahrscheinlichkeit, an Gammelfleisch zu geraten, extrem hoch. Dennoch ist der 18-Euro-Shooter von Tripwire Interactive ein Leckerbissen, den sich Splatter- und Koop-Modus-Fans nicht entgehen lassen sollten.

UT 2004-Ursprünge

Killing Floor ist kein neues Spiel, sondern erblickte im Jahr 2005 das Licht der Spielewelt in Form einer Unreal Tournament 2004-Mod. 2008 kaufte Tripwire dann die Rechte und entwickelte zusammen mit dem Mod-Team das jetzt erhältliche, kommerzielle Killing Floor-Spiel. So weit zur Entstehungsgeschichte, kommen wir zum Handlungsrahmen des Koop-Shooters. Wieder mal geht ein Militärexperiment schief. Wieder mal muss die Zivilbevölkerung darunter leiden. Groteske Kreaturen überschwemmen London und die Umgebung, rotten jegliches menschliches Leben aus. Eine Handvoll Experten macht sich auf, der Monsterplage Herr zu werden.

Jagdbuch des GBase-Spezialtrupps

Die berüchtigte GBase-Spezialeinheit meldet sich freiwillig zum Dienst und hat neben Boll und Schneider zwei externe Rekruten an Bord. Die vier Helden decken mit Berserker, Commando, Medic und Support Specialist vier der insgesamt sechs zur Verfügung stehenden Perks (Klassen) ab. Eine gute Mischung, kommen doch homogene Klassenverteilungen schon ab der zweiten von vier Schwierigkeitsstufen nicht weit. Und jene Stufe ist es auch, für die sich Team GBase entscheidet. Erster Einsatzort ist ein düsteres Untergrundlabor, das mit grünlich flackernden Lichtern, elektrischen Stahltüren und verschachtelten Gängen ein wenig an die Raumstationen aus DOOM 3 erinnert. Hier und da erhellen geradezu blendend gelbe Lichtquellen das metallisch glänzende Areal. Ob die vier Kameraden es hier lebend herausschaffen werden?

Vier sogenannte Waves an Gegnerhorden müssen bewältigt werden, deren Grösse jeweils von der Teilnehmeranzahl abhängt. Bei vier Spielern kratzt man schnell an der 100-Monster-Marke - eine regelrechte Stampede an Biestern also, die sich Serious Sam-artig schnurstracks auf das Team zubewegen. Das ist in diesem Kontext auch nicht schlimm, denn wer erwartet schon eine pfiffige KI von hungrigen Zombies? Eben, also zurück zum Team GBase, das mit der ersten Wave noch locker fertig wird, trotz 9mm-Knarre als einziger Bewaffnung. Kein Wunder, sind die Standardzombies doch eher gemächlich unterwegs und von recht sensibler Natur - die weichen Glieder und Köpfe halten also nicht vielen Treffern stand, zerplatzen schnell oder fliegen bluttriefend durch die Gegend. Selbst die widerstandsfähigeren, fetten Untotenmetzger, die mit ätzender Kotze um sich spucken, stellen keine unmittelbare Gefahr dar, sofern man ihnen nicht zu nahe kommt. Dafür ist die Blut- und Gedärmewolke bei deren endgültigem Tod umso imposanter. So eine Sauerei! Dass es im Spiel kein Fadenkreuz gibt, ist übrigens nicht weiter schlimm, denn man lernt schnell, ohne auszukommen. Alternativ kann die Schusswaffen auch einfach in den Anschlag nehmen und so die Treffsicherheit erhöhen.

Bin (im) Laden

Zugegeben, ein paar leichte Verletzungen hat Support Specialist Boll ja schon abbekommen, doch sind die schnell mittels einer Medizininjektion versorgt. Die kann sich ein Teammitglied selbst verabreichen oder, was etwas effektiver ist, auf die Fürsorge des Teamarztes hoffen. Das ist eben der Vorteil der jeweiligen Klassen, jede ist in einem bestimmten Gebiet versierter. Boll richtet mit Shotguns mehr Schaden an, während Berserker Schneider besonders leidenschaftlich mit Machete oder Kettensäge durch die Zombiehorden mäht. Der Commando des Teams hingegen sieht vollbusige Stalkerinnen, wenn sie für andere Spieleraugen noch unsichtbar sind und sich hinterhältig heranschleichen. Eine böse Falle, die dank des Commandos und seiner Bullpup-MG ihren Schrecken verliert.

Wo waren wir? Ach ja, das Team hat die erste Welle überstanden. Nun ist erst mal eine Minute Verschnaufpause. Schön blöd, wer die Zeit sinnlos verstreichen lässt, denn die Phasen zwischen den Waves sind explizit dafür gedacht, dem Waffenladen einen Besuch abzustatten. Der Shop ist nach jeder Wave woanders anzutreffen und hat eine ehrgeizige Besitzerin, die wohl nur aufgrund dieser strengen Ladenöffnungspolitik und ihrer Monopolstellung im nahezu von menschlichem Leben befreiten London bestehen kann.

Killing Floor
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Daniel Boll

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Daniel Boll am 26 Mai 2009 @ 00:01
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