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SCARE: Review

  Personal Computer 

Nach dem ordentlichen Scratches bringt rondomedia mit S.C.A.R.E. ein weiteres Grusel-Adventure in den Handel. Diesmal allerdings direkt für unter 20 Euro. Ob der Titel trotzdem überzeugen kann?

Ghostbusters mal anders

Ein junger Mann kommt bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Ein LKW überrollt ihn und befördert ihn ins Jenseits. Doch Seelenfrieden kann sich das Opfer abschminken, wird er doch erstmal von einer im Totenreich wachenden Geisterjäger-Einheit auf eine heikle Mission geschickt. Seltsamerweise nehmen nämlich die Neuzugänge an Seelen ab, obwohl die Anzahl an Todesfällen stetig steigt. Die Ursache scheint in einer verlassenen Fabrik namens Sektor Omega zu liegen, in der streng geheime Experimente durchgeführt wurden. So verflucht top secret, dass nicht mal der Grossteil der Mitarbeiter wusste, was vor sich geht.

Da ihr ja nun ein Geist seid, müsst ihr auf den Komfort eines Inventars verzichten. Stattdessen erlernt ihr im Spielverlauf diverse Fähigkeiten, die ihr für die Lösung der Rätsel geschickt einsetzen müsst. Da ihr keine Gegenstände von Raum zu Raum schleppen könnt, müsst ihr euch etwa der Telekinese bedienen, um Objekte zu bewegen, Schalter zu drücken oder Türen zu öffnen. Dementsprechend spielen sich die Puzzles auch meist innerhalb eines Standbildes ab.

Null Bilder pro Sekunde?

Ja, richtig gelesen. Trotz modernster PC-Hardware bekommt ihr lediglich nett gezeichnete Standbilder zu sehen, die nur selten animierte Elemente beinhalten und in denen ihr den Mauszeiger umherbewegt. Barrow Hill lässt grüssen. In der düsteren Fabrik seid ihr übrigens nicht alleine, sondern trefft auf merkwürdige Personen, die vor der mysteriösen Schliessung der Anlage dort gearbeitet haben. Hier kommt besonders der humoristische Touch des Spiels zur Geltung. So trefft ihr in der verwüsteten Umkleidekabine etwa Scott, der in einem Spint eingesperrt ist und an Pfeifenqualm zu erkennen ist, der durch die Lüftungsschlitze entweicht. Einen Raum weiter duscht ein Mädel namens Klara - seit mehreren Tagen.

Es ist also offensichtlich, dass es in der Fabrik nicht mit rechten Dingen zugeht. Verschmierte Wände warnen komischerweise vor Marienkäfern. Laut Tagebucheinträgen treibt sich wohl ein schreckliches Wesen im Keller der Anlage herum. Irgendein Monster scheint zudem die Luft- und Rohrpost-Schächte zu bewohnen. Des Weiteren dürften die überlebenden Menschen wohl nicht mehr wirklich der lebenden Klientel anzugehören. In Multiple-Choice-Dialogen, die sich leider recht häufig wiederholen und vom Satzbau her nicht immer einen Sinn ergeben, versucht ihr, das Vertrauen der Leute zu gewinnen. Erst dann könnt ihr so manches Rätsel nämlich lösen.

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Daniel Boll

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Daniel Boll am 23 Aug 2007 @ 00:01
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