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STALKER - Call of Pripyat: Review

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GSC Gameworld erzählt die Geschichte rund um die gefährliche Tschernobyl-Zone weiter und setzt mit Call of Pripyat kurze Zeit nach dem Ende von Shadow of Chernobyl an. Wieder mal wurde ein Publisher-Wechsel für den deutschsprachigen vollzogen. Kein Wunder, war Clear Sky im letzten Jahr doch ein wahres Fehlerdesaster, das sich unter der Obhut von BitComposer Games jetzt nicht wiederholen sollte. Und tatsächlich ist Call of Pripyat ein recht fehlerarmes Werk geworden, doch kann es an die Spannung und Action seiner Vorgänger nahtlos anschliessen?

Fiktiver Geschichtsunterricht

Im Intro von Call of Pripyat lassen die Entwickler noch mal sämtliche Ereignisse von Clear Sky und Shadow of Chernobyl Revue passieren. Vom ersten und zweiten Tschernobyl-Reaktorunglück über die Entstehung der Zone mitsamt ihrer gefährlichen Mutanten und Anomalien bis hin zum Goldgräbertum der sogenannten Stalker, die sich auf dem trostlosen Gelände wertvolle Artefaktfunde erhoffen. Ungefähr zu unserer Zeit setzt dann der neueste STALKER-Teil an. Einige Militärhubschrauber befinden sich auf dem direkten Weg nach Pripyat, dem Ort rund um den berüchtigten Reaktor also, und stürzen ab. Jeglicher Kontakt zu den Insassen geht verloren. Die Armee entsendet Spezialagent Major Degtyarev nach Zaton, einem Nebengebiet von Pripyat, um der Sache auf den Grund zu gehen.

Nun stehen wir also am Rande von Zaton, ausgestattet mit einem brauchbaren Maschinengewehr und einigen Medikits. Die zoombare Vollbildkarte samt Questlog zeigt uns gleich mehrere Zielmarkierungen, die sich weit entfernt im Norden befinden. Der Tonfall der Anfangsmissionen ist einheitlich: Untersuche die verschiedenen Absturzstellen nach Überlebenden und Hinweisen. Da werden doch direkt Erinnerungen an die Finde-Xardas-Hauptmission von Gothic 3 wach, nicht wahr? Tatsächlich werden wir erst mal ins eiskalte Schmutzwasser der Zone geworfen und sind vorerst auf uns allein gestellt. Die Weltkarte offenbart uns, dass sich im unwegsamen Moorgelände ein rostiges Schiffswrack namens Skadowsk mit Händlern befindet. Eine gute erste Anlaufstelle also, was uns unterwegs von einer kleinen Stalker-Patrouille auch noch mal bestätigt wird. Gespielt wird wie gewohnt aus der Ego-Perspektive, überhaupt hat sich am Feeling der Steuerung nichts Grundlegendes verändert. Warum sollte man auch Gutes verschlimmbessern? Allerdings fehlt jetzt die Möglichkeit, sich hinzulegen - zumindest in den Steuerungsoptionen, denn über einen Ini-Trick kann die Funktion wieder aktiviert werden.

Vom Agenten zum Kopfgeldjäger

Natürlich handelt es sich bei dem Schiffswrack um eine sichere Zone, die wir nur mit eingesteckter Waffe betreten dürfen. Schnell machen wir Bekanntschaft mit hiesigen Banditen und Stalkern, sprechen mit dem Barmann und fragen die Leute dort, ob sie kürzlich ein paar Helikopter abstürzen sahen. Doch unsere Hauptmission gerät relativ schnell ins Hintertreffen, werden wir doch mit Quest-Angeboten geradezu überhäuft und darüber hinaus gewarnt, uns so schlecht ausgerüstet nicht zu tief in die Zone hineinzuwagen. Ein weises Wort - und schon ein erster Blick ins Inventar des Waffenhändlers zeigt, dass es deutlich bessere Rüstungen und Wummen gibt. Ausserdem können wir beim örtlichen Waffentechniker Reparaturen, aber auch kostspielige Modifikationen an unserer Ausrüstung vornehmen lassen. Wie in Clear Sky verbessern wir so auf Wunsch die Schussgenauigkeit und die Haltbarkeit von Waffen, verringern den Rückstoss, erhöhen den Trefferschaden oder statten unsere Körperpanzerung mit zusätzlichen Schutzmechanismen aus, etwa gegen Elektrizität, Feuer und Säure.

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Daniel Boll

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Daniel Boll am 10 Nov 2009 @ 15:03
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