 |
|
|
|
|
Seite 4 von 6
|
Diablo III: Special Rückblick auf die Serie
Diablo II: Die Sucht geht weiter Drei Jahre mussten alle Fans warten, bis endlich der zweite Teil in den Regalen stand. Und auch diesmal wurde die Grafik bemängelt. Zwar gehörten die Zwischensequenzen zum Besten, was man zu diesem Zeitpunkt am heimischen Rechner in Videospielen zu sehen bekam, doch im Spielgeschehen selber zeigte sich der Titel nicht gerade zeitgemäss mit seiner 640x480-Bildauflösung. Arg pixelig sah die Optik aus, was vor allem bei den Charakteren negativ auffiel. Doch genau wie im ersten Teil vergass man dies als Spieler schon nach kurzer Zeit und wurde eingefangen.
Statt drei Charakterklassen, spendierte der zweite Teil gleich deren fünf. Der Autor dieser Zeilen erinnert sich noch gut daran, wie lange er überlegte, mit welchem Helden er denn das erste Mal Diablo II durchspielen sollte. Diese Entscheidung fiel angesichts der nun grösser gewordenen Perspektiven gar nicht leicht. Letztlich wurde es ein Paladin, da dieser auch im Mehrspielermodus mit seinen unterstützenden Skills für eine Gruppe wertvoll zu sein schien. Mit dem Paladin war das Erlebnis dann auch packend. Die Fertigkeiten auf Rundumschläge und extreme Geschwindigkeit ausbalanciert, war der Ritter mit dem leuchtenden Schilde eine richtige Hackmaschine. Das erste Kapitel im Land der Jägerinnen war locker durchgespielt - hier schien aber kaum ein Held mal Probleme zu bekommen, schliesslich war es ja auch nur der Einstieg ins Spiel. Ganz anders verhielt es sich in der anschliessenden Wüste. Die vielen mit Gift arbeitenden Untoten und Käfer machten es dem Paladin schon erheblich schwerer, und die ersten Bildschirmtode stellten sich unerwartet ein. Der Bosskampf am Ende des zweiten Aktes war zäh, verflucht zäh! Der Jubelsturm über den Sieg war aber entsprechend laut und hatte fast einen Beziehungsstreit zur Folge, da die bessere Hälfte sich bereits von ihrer Amazone abgewandt hatte und selig im Nebenzimmer schlief.
Doch das dritte Kapitel zehrte sehr viel mehr an den Nerven, als es dieser eine Bosskampf gegen Duriel je hätte sein können. Der Dschungel von Kurast machte dem Paladin sehr zu schaffen. Wo man mit Zauberin, Amazone oder Totenbeschwörer aufgrund der Fertigkeiten geschmeidig durch die Reihen der kleinen, fiesen Blasrohr-Fetisch-Schindergruppen samt ihren Schamanen mähen konnte, war ein Nahkämpfer schon der Verzweiflung nahe. Da hiess es, konzentriert arbeiten und sich mühsam durchbeissen.
|
|


Game-Facts
Game-Abo
Was ist das?
|

|
|
|
Seite 4 von 6
|
|
|
 |
|
 |