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Wakfu: Special

  Personal Computer 

Handwerker, Ökos und Politiker

In Wakfu wird gesammelt, gehandelt, gepflanzt, gejagt und gegärtnert, als gäbe es keinen Morgen, denn all das hat auch mit Ökologie und Politik zu tun.

HANDWERK
Jeder Charakter kann alle Sammel- und Handwerksberufe erlernen. Dazu müsst ihr nur mit einem Nicht-Spieler-Charakter (kurz NSC) reden, der diese Profession unterrichtet. Nach einem aufmerksamen Studium des erhaltenen Buches, geht es an die Prüfungsaufgaben. Drei oder vier richtig beantwortete Multiple-Choice-Fragen später und ihr erhaltet die Berechtigung, den Beruf auszuüben. Dann heisst es, Rohstoffe sammeln, Kulturen anpflanzen und ernten, oder Erze und Edelsteine abbauen. Mit jedem erfolgreichen Versuch, beim Angeln beispielsweise mit jedem gefangenen Fisch, bekommt euer Charakter Erfahrungspunkte. So steigt ihr Stufe um Stufe auf, lernt neue Rohstoffe und Rezepte kennen, und könnt sogar an eigenen Rezepten forschen.

Gehandelt wird nur unter Spielern. Es gibt keine NSC, an die ihr eure Erzeugnisse verkaufen könnt. Dafür stellt Wakfu mit einem Haus, das ihr quasi in der Tasche mit euch herumtragt, eine gute Möglichkeit bereit, euren eigenen Laden aufzumachen, an dem andere Spieler kaufen und verkaufen können.

ÖKOSYSTEM
Bei all dem Jagen, Pflanzen und Sammeln müsst ihr auf das lokale Ökosystem achten. Jeder Landstrich wird von einem Clan-Mitglied verwaltet, dessen Anzeige darüber Auskunft gibt, wie zufriedenstellend die aktuelle Population verteilt ist. Gibt es zu viele Fresssäckchen, solltet ihr ein paar abmurksen, um das Gleichgewicht wiederherzustellen und von dem Bonus zu profitieren, den ein zufriedenes Clan-Mitglied wirkt.

Wakfu

POLITIK
In bestimmten Abständen wird in den verschiedenen Reichen eine neue Regierung gewählt. Spieler stellen sich mit einem Motto zur Wahl und hoffen darauf, Gouverneur, Vize-Gouverneur, Wettermacher oder beispielsweise Ökofreak zu werden. Jede Position bringt gewisse Aufgaben mit sich, die dazu beitragen können, nationale oder sogar spielweite Auswirkungen anzustossen. So kann ein Gouverneur versuchen, genügend Spieler hinter sich zu vereinen, um ein Transportsystem zu reparieren, was einen erheblichen Ressourcenaufwand bedeutet. Genauso ist es aber auch möglich, einer anderen Nation den Krieg zu erklären. Schafft es eine Regierung aber nicht, ihr Motto oder ihr Wahlversprechen umzusetzen, ist es unwahrscheinlich, dass sie ohne Wahlbetrug wiedergewählt wird.

Einstieg und Kosten

Ausprobieren könnt ihr Wakfu erst einmal kostenlos. Allerdings sind die meisten der Gegenstände, die ihr in der Anfangszone erwirtschaften könnt, nutzlos. Und sobald es ans Handwerk geht, seid ihr ohne Premiumzugang aussen vor. Wirklich glücklich erscheint uns der Ansatz von Ankama nicht, da man potenzielle, neugierige Spieler zu schnell mit Beschränkungen verprellt. Der Spieleinstieg, so liebevoll er umgesetzt ist, lässt nämlich eine Menge Fragen offen und es dauert seine Zeit, bis man sich in das Spieluniversum eingefunden hat. Wer allerdings Blut geleckt hat, der wird die 6 Euro pro Monat für ein Abonnement gerne zahlen, denn geboten wird für das Geld einiges.

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Stefan Spill am 04 Jul 2012 @ 18:57
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