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Tales of Monkey Island: Special

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The Siege of Spinner Cay

Das Abenteuer geht weiter. Nachdem Guybrush sich aus den Klauen des verrückten Marquis befreien und von der verfluchten Insel Flothsam fliehen konnte, stolpert der Möchtegernpirat in das nächste Dilemma. Ein Meervolk wird von einer Piratenbande terrorisiert, die unbedingt an einige seltene Artefakte herankommen will. Guybrush soll ihnen zuvorkommen.

Keine leichte Angelegenheit, muss Guybrush doch mit einem gewissen Handicap an die Sache herangehen. Ein berüchtigter Piratenjäger schlägt ihm in einem turbulenten Schwertduell auf dem Schiff die Zombiehand ab. Als Ersatz dient fortan eine Hakenklaue, die sich im Rätselverlauf noch als nützlich erweisen wird.

Löblich, dass Telltale Games auf taufrische Schauplätze setzt, anstatt altbekannte Orte zu recyceln, wie es beispielsweise in den Sam & Max-Episoden gemacht wurde. Gleich mehrere Inseln sind diesmal befahrbar und erkundbar, was teils mit viel Lauferei verbunden ist, weil diesmal auf eine Inselkarte verzichtet wurde. Ihr könnt also nicht einfach schnell bereits besuchte Gebiete bereisen, sondern müsst stets den kompletten Hin- und Rückweg absolvieren. Lediglich der Seeweg zwischen den Arealen wird schnell über eine Weltkarte erledigt.

Auch diesmal haben es wieder einige einfallsreiche Rätsel und Gags ins Spiel geschafft. Dem auf wundersame Weise wieder ins Reich der Lebenden zurückgeholten LeChuck müsst ihr etwa innerhalb eines Dialoges ganz im Stile des uralten Scumm-Interface (Benutze dies mit das) bei einer eigentlich kinderleichten Aufgabe auf die Sprünge helfen. Und die ebenfalls von der Piratenseuche befallene Guybrush-Gattin Elaine Marley ist richtig süss, wenn sie einen ihrer aggressiven Anfälle bekommt. Hier leisten die hervorragenden Synchronsprecher im Zusammenhang mit den synchronen Lippenbewegungen und gelungenen Charakteranimationen wieder ganze Arbeit.

Fazit von Daniel Boll
Das rund dreistündige Abenteuer kommt zwar nicht an die Kurzweil der Einstandsepisode heran, ist aber eine solide Fortsetzung der Tales of Monkey Island. Schön, dass es durch die Bank neue Schauplätze gibt und der Einfallsreichtum der Designer in Sachen Gags und Rätseln noch lange nicht erschöpft scheint. Alleine der sprechende Metallpapagei entwickelt sich langsam zum Running Gag. Ich habe mich jedenfalls erneut köstlich amüsiert, wünsche mir aber für künftige Episoden etwas mehr Reisekomfort. Vor allem, wenn ich wieder vornehmlich im Dschungel aktiv sein muss.

Fazit von Patrik Nordsiek
Was bin ich erleichtert, dass auch die zweite Episode von Tales of Monkey Island den positiven Trend des Startschusses fortsetzt. Auch wenn der Beginn der neuen Abenteuer von Guybrush Threepwood etwas länger als die aktuelle Folge war, so kann The Siege of Spinner Cay vollends überzeugen. Die Witze sind sogar noch ein Stück besser und der menschgewordene LeChuck ist einer der besten Charaktere, die die Monkey Island-Reihe jemals vorgebracht hat. Aber auch die neuen Figuren, die Telltale einführt, stehen nicht hinten an.

Doch damit nicht genug: Die Rätsel um die versteckten Artefakte sind wieder mal knackig. Das Design der neuen Schauplätze ist einzigartig und sogar noch ein Tick besser als jenes der ersten Episode. Auch die Musik und die Sprachausgabe sind wie bereits beim Startschuss des Narwals einsame Spitze. Lediglich das ständige Wegesuchen im Dschungel nervt schnell. Ich freue mich bereits wie ein kleines Kind auf die dritte Episode und hoffe, dass Telltale die Qualität mindestens aufrechterhalten kann.

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Daniel Boll am 19 Dez 2009 @ 05:43
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