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Razer Moray+ VS Roccat Vire: Hardware Test
Wenn es auf eine LAN-Party geht, hat jeder schwer zu schleppen. Chips, Energy Drinks und mitunter auch ein paar technische Geräte belasten das Gepäck. Gut, wenn die Technik kompakt gebaut ist. So wie die neuen Headsets von Razer und Roccat beispielsweise.
Razer Moray VS Roccat Vire: Headset-Special
Roccat VirePreis: ca. 40,- EUR
Razer Moray+Preis: ca. 55,- EUR
So manch einer mag sich vielleicht nicht mit dem Gedanken anfreunden, dass auch kleine Kopfhörer als Headsets bezeichnet werden können. Dabei geht es doch nur um eins: Akustische Signale sollten mindestens in Stereoqualität in die Ohren gelangen, und ein Mikrofon dient der Kommunikation mit anderen Spielern. Fast zeitgleich bringen die zwei Hersteller von Spieler-Hardware, Razer und Roccat, eigene Mini-Headsets auf den Markt. Beide liefern ausreichend Zubehör mit, Anschlussadapter und Tragetasche, und gewährleisten nahezu identisch guten Sound. Dennoch unterscheiden sich beide Kopfhörer im Detail und in der Anwendung.
Passt überall, aber nicht jedemFür Roccats kompaktes Leichtgewicht mit dem Namen Vire bezahlt ihr knapp 40 Euro. Dafür gibt's die gummierten Kopfhörer, eine kleine Transporttasche mit blauem Roccat-Logo, eine Schnellinstallationsanleitung und zwei Adapterkabel auf zwei 3,5-Zoll-Klinkenstecker (Kopfhörer und Mikro). Mit denen verlängert ihr nicht nur die Leitung, was bei einem Anschluss an der Rückseite des PCs sinnvoll ist, sondern macht das Vire auch mit anderen Abspielgeräten kompatibel. Wie etwa mit dem iPhone, MP3-Playern oder einer PSP und einem Nintendo DS. Mit dem kürzeren Adapterkabel schliesst ihr das Vire bestenfalls an Geräte in unmittelbarer Nähe an. Etwa an ein Notebook. So wird unnötiger Kabelsalat vermieden und Gewicht an den Leitungen gespart. Mit dem längsten Adapter kommt das Roccat Vire auf eine gemessene Gesamtlänge von 2,56m. Eine mehr als ausreichende Kabellänge.
Knapp unterhalb des Kinns hängt ein superschmales Mikrofon in der Leitung des linken Kopfhörers. Der kompakten Bauweise sei Dank hat das Mini-Mikro kaum spürbares Gewicht, was der Ergonomie zugute kommt. Die Hörer selbst werden mit dem Gummiprofil in die Ohren eingehängt. Trotz des ergonomischen Designs liegen die Ohrhörer spürbar in den Ohren, obwohl sie im Durchmesser sogar minimal kleiner sind, als die bequemeren iPod-Kopfhörer von Apple. Im direkten Vergleich scheinen die Apple-Kopfhörer etwas flacher zu sein. Sicher, das Tragegefühl hängt in jedem Fall auch von der Form des eigenen Ohrs und letzten Endes vom subjektiven Empfinden ab. |
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 Thomas Richter
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