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Batman - Arkham Knight: Review

  Playstation 4 

Mit Batman: Arkham Knight neigt sich die Arkham-Reihe langsam, aber sicher ihrem Ende zu. Während einige Spieler bereits Ermüdungserscheinungen erlitten, bekommen andere nicht genug. Doch kann das Finale versöhnlich stimmen und ein würdiges Ende bieten? Wir haben uns den neuesten Streich der Rocksteady Studios angesehen und den Flattermann bei seinem Kampf gegen das Böse begleitet.

Der Joker ist tot, lang lebe der Joker

Mit der Filmreihe rund um Batman von Regisseur Christopher Nolan ist ein unglaublicher Hype um den schwarzen Ritter entstanden. Somit wurde der Fledermaus auch endlich wieder der Weg in die Gegenwart geebnet, immerhin wurde die Figur zuvor nur noch wenig wahrgenommen. Dieser Zustand befeuert natürlich auch neue Produktionen, die derzeit auf einen Start in den Kinos warten. Letztlich profitiert aber auch die Videospielreihe von der Beliebtheit des Flattermanns. Während man mit dem ersten Teil der Arkham-Reihe seinerzeit genau den richtigen Nerv der nach Action lüsternen Spielerschaft getroffen hat, folgten nun letztlich noch zwei weitere Hauptteile und ein Prequel.

Mit Batman: Arkham Knight steht nun das Finale ins Haus, und noch bevor man in die Rolle des titelgebenden Helden schlüpfen darf, bekommt man einen Gänsehaut hervorrufenden Moment präsentiert. So startet das Spiel mit dem Joker, der bereits tot im Krematorium liegt. Per Knopfdruck fackelt man seine Überreste ab und ebnet damit den Weg in eine vermeintlich Joker-freie Zukunft. Doch Gotham City wäre eben nicht so eine besondere Stadt, wenn nicht bereits der nächste Superschurke auf seinen Auftritt warten würde. Daher dauert es auch nicht lange, bis sich Scarecrow aus der Masse erhebt, um ein neues Gift in einem Restaurant freizulassen. Das war allerdings nur eine Art Warnung, und so wird die komplette Stadt evakuiert.


Was bleibt, sind die Verrückten, die Straftäter und jede Menge bekannte Schurken wie etwa der Pinguin oder Poison Ivy. Natürlich ist das Grund genug, dass Batman aus der Versenkung zurückkehrt, um wieder für Ordnung zu sorgen. Unterstützt wird er dabei unter anderem von Robin, Alfred, Barbara Gordon und Catwoman. Einige darf man auch steuern und mit ihnen in den Kampf ziehen oder sie in den zahlreichen Nebenmissionen begleiten, was eine nette Angelegenheit ist und für eine ordentliche Portion Abwechslung sorgt.

Doch ist es vor allem auch der Bösewicht Arkham Knight, der allen Beteiligten das Leben schwer macht und jeden Schritt von Batman bereits im Voraus zu kennen scheint. Eine insgesamt schwierige Angelegenheit also, die es da zu lösen gilt. Doch fällt in Sachen Story und Inszenierung auf, dass wieder die Mannen von Rocksteady am Hebel sassen. Während man beim Prequel doch ein wenig die erzählerische Qualität vermisste, drehen die Macher hier voll auf und sorgen so für ein versöhnliches Miteinander. Auch wenn der dunkle Ritter aufgrund seines Charakters und seiner Ausstrahlung zumeist immer noch sehr kühl wirkt, kommt in vielen Momenten eine unglaubliche Intensität auf. Kameraeinstellungen, Dialoge, Musik – mit diesen und weiteren Komponenten treffen die Entwickler fast immer den richtigen Ton und sorgen so für ein stets motivierendes Erlebnis.

Batman - Arkham Knight
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Daniel Dyba

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Daniel Dyba am 22 Jul 2015 @ 23:00
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