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Battleborn: Review

  Playstation 4 

Der Entwickler Gearbox dürfte den allermeisten Spielern bereits durch die ziemlich abgedrehte Shooter-RPG-Reihe Borderlands bekannt sein. Die Serie konnte in der Vergangenheit vor allem durch den wahnwitzigen Humor und die zahlreichen Waffenvariationen punkten. Mit Battleborn hat man nun ein neues Franchise ins Leben gerufen, das zumindest in Sachen Gestaltung kaum weniger bunt daherkommt. Doch kann das frische Spektakel, das sich vor allem an Freunde geneigter Mehrspielerduelle richtet, einen überzeugenden Aufritt leisten? Wir haben uns die MOBA-Action genauer angesehen.

Hinein ins bunte Chaos

Besonders in den vergangenen Jahren hat das Genre der MOBA-Spiele einen enormen Zulauf erfahren, weshalb nicht wenige Entwickler diesen Bereich mit einem eigenen Vertreter ausgestattet haben. Dabei hatte die Konsolenfront in der Vergangenheit oftmals das Nachsehen. Doch der anhaltende Hype rund um die MOBAs beflügelt auch diverse Hersteller, die ihre Produkte zunehmend auf die Konsole bringen. Mit dabei ist auch Battleborn, das jüngst in den Handel gekommen ist und sowohl auf dem PC als auch im Konsolenbereich die MOBA-Anhänger begeistern will.

In Sachen Story beginnt das Spiel dabei mit einer alten Prophezeiung, die offensichtlich bereits eingetreten ist. Diese Sage erzählt von einer Zeit, in der alle Sterne ausgelöscht sind. Lediglich einer erhellt die Galaxie mit seinem Licht und schützt so alle Lebewesen vor dem Aussterben. Kein Wunder, dass alle dorthin fliehen. Doch diese ausweglose Situation hat die Lebewesen nicht zusammengeschweißt, sondern vielmehr Krieg fabriziert. Kein gutes Szenario, um die Dunkelheit abzuwenden. Doch gibt es auch noch einige mutige Krieger, die Frieden bringen wollen. Genannt werden sie passenderweise Battleborn.

Battleborn

Im Hauptmenü angelangt, dürfen sich mutige Recken natürlich gleich mal des Online-Modus annehmen, der verständlicherweise das Herzstück des Titels darstellt. Zuvor empfiehlt es sich allerdings, den Prolog zu spielen. Nicht nur, weil man zu Beginn mit einer wirklich tollen Comicsequenz verwöhnt wird, von denen es im Verlauf derweil noch so einige zu bestaunen gibt, sondern auch aus ganz praktischen Gründen. Der Prolog bietet nämlich eine gute Gelegenheit, um sich mit der Handhabung von Battleborn vertraut zu machen. Darüber hinaus schaltet man mit dem Abschließen des kurzen Kapitels eine Menge neuer Helden für die zukünftige Verwendung frei.

Hat man sich mit dem Prolog bereits angefreundet, kann man die Handlung auch einfach weiterverfolgen. Dazu steht ein Story-Part mit mehreren Kapiteln bereit, der einen so einige Stunden an den Bildschirm fesselt. Wahlweise kann dieser allein oder aber kooperativ mit Freunden bestritten werden. Zweitere Variante macht deutlich mehr Spaß, als sich allein durch die Levelschläuche zu kämpfen. Auch, weil der Story-Part für Solisten nicht allzu viel Abwechslung bereithält. Hier dreht sich im Endeffekt alles um ausschweifende Action. Man kämpft sich von einem zum nächsten Punkt und mäht dabei alles nieder, was einem vor die Flinte kommt. Zwischendurch wird man aber auch noch mit dem einen oder anderen Zwischengegner konfrontiert, der durchaus knifflig sein kann. Die Antagonisten sind dabei selten um einen anmaßenden Spruch verlegen. Dabei muss man aber erwähnen, dass der Humor leider selten so gut zündet wie seinerzeit bei der Borderlands-Serie. Dazu sind die Sprüche oftmals zu nervig und nichtssagend.

Battleborn
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Daniel Dyba

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Daniel Dyba am 20 Jul 2016 @ 20:22
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