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No Man's Sky: Review

  Playstation 4 

In kaum einer Diskussion rund um ein Videospiel ging es in der letzten Zeit so hoch her wie bei dem Titel No Man's Sky. Während einige Leute immer noch Spaß an dem Weltraumunterfangen finden, ist bei vielen eine gewisse Ernüchterung eingetreten. Doch die Macher von Hello Games glauben an ihr Projekt und versprechen für die Zukunft weitere Inhalte. Doch kann der Titel auch in seiner jetzigen Form eine entsprechende Überzeugungsarbeit leisten, um für einen Kauf herzuhalten?

Schritt in eine neue Welt

Der Titel No Man's Sky wurde bereits vor einer ganzen Weile angekündigt und dank geschicktem Marketing zunehmend von der potenziellen Käuferschaft wahrgenommen. Das Versprechen: Nicht nur eine Welt, sondern ein ganzes Universum, das ohne Zwänge und voller Freiheiten bereist werden kann. Klingt verlockend, oder etwa nicht? Kein Wunder also, dass trotz diverser Verschiebungen ein gewisser Hype entstanden war, der die Erwartungshaltung der Fans zunehmend in die Höhe getrieben hatte. Während der Release des Titels immer näher rückte, haben die Macher nur sehr wenig Gameplay-Material veröffentlicht. Viele Spieler wussten bis zum Ende nicht genau, was da auf sie zusteuert.

Doch all das Warten und all die Ungewissheit haben längst ein Ende. No Man's Sky ist vor Kurzem in die Läden gekommen, wenngleich Hello Games nicht alle Inhalte rechtzeitig fertigbekommen habt und bereits kostenlose Updates vorbereitet. Doch was erwartet einen derzeit, wenn er No Man's Sky erwirbt und in die Konsole legt? Das epische Abenteuer durch die Galaxis, das sich manch einer erhofft hat? Zumindest zum Start geht alles recht schnörkellos vonstatten. Der Spieler erwacht auf einem unbekannten Planeten. Während das Raumschiff nur wenige Meter entfernt steht, verhindert ein Defekt, dass man sich auf die Erkundungstour ins Weltall aufmacht.

No Man's Sky

So besteht die erste Aufgabe darin, die passenden Ressourcen zu finden, um das Schiff zu reparieren bzw. den Antrieb zu starten. Mit dem Bergbaustrahl macht man sich also zu Fuß auf, um die Gegend zu erkunden. Ein wenig Zink hier, da noch etwas Kohlenstoff, schon hat man bereits wichtige Zutaten gesammelt. Während manche Ressourcen per Knopfdruck ins Inventar wandern, muss der Strahl bei anderen auf das Objekt der Begierde gerichtet und abgefeuert werden. Das geht recht schnell in Fleisch und Blut über, womit sich bereits eines der wichtigsten Elemente von No Man's Sky erklärt. Gemeint sind das Ressourcen- und Inventarmanagement, die viel Zeit fressen. Hat man alle Dinge im Gepäck, kann das Fluggefährt endlich starten. Ein spontaner Fund verlangt einem aber noch eine wichtige Entscheidung ab. Möchte man einer ominösen Lebensform namens Atlas zum Mittelpunkt des Universums folgen oder will man die komplett freie Erkundung erleben?

Egal, welche Variante man wählt, eine entsprechende Handlung darf man nicht erwarten, denn diese bietet No Man's Sky schlichtweg nicht. Keine Erklärung, wieso man ausgerechnet auf diesem Planeten startet, und ebenso wird einem kein wirklicher Grund geboten, weshalb man hier weg soll. Entscheidet man sich für Atlas, wird einem zumindest eine grobe Richtung vorgezeigt. Hin und wieder gibt es Wegpunkte, die Hinweise über die geheimnisvolle Lebensform liefern. Das darf man aber wie erwähnt nicht mit einer Story gleichsetzen, was einem im Verlauf ohnehin schnell klar wird.

No Man's Sky
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Daniel Dyba

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Daniel Dyba am 09 Sep 2016 @ 17:36
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