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Uncharted 4 - A Thief's End: Review

  Playstation 4 

Es ist fraglich, ob mit der Veröffentlichung von Uncharted: Drake's Fortune im Jahre 2007 für Naughty Dog und Sony überhaupt absehbar war, dass sich das damals neu erdachte Abenteuer-Franchise in der folgenden Dekade zu einer der wichtigsten und beliebtesten Spieleserien unserer Zeit emporschwingen würde. So räumte der sympathische Protagonist Nathan Drake nicht nur mit dem Erstling, sondern auch mit den Nachfolgern durchweg Topwertungen ab, und die Veröffentlichung von Uncharted 4: A Thief's End wurde, als erstes (und letztes?) Uncharted der aktuellen Konsolengeneration, von Kritikern sowie Fans mit großer Vorfreude – und auch entsprechend hohen Erwartungen – herbeigesehnt. Erfahrt in unserem Testbericht, ob es sich bei Uncharted 4 um das würdige Ende eines Diebes handelt!

Verloren geglaubt

Seitdem Nate, Sully und Elena den Sarg von Sir Francis Drake vom Meeresgrund geborgen und das Geheimnis von El Dorado gelüftet, auf den Spuren Marco Polos das sagenumwobene Shambala und mit Hilfe einer Karte von Lawrence von Arabien die mystische Stadt Iram, das "Atlantis des Sandes", entdeckt haben, ist etwas Zeit vergangen und der Alltagstrott in den Abenteurerhaushalt eingekehrt. Nach unzähligen brenzligen Situationen und diversen Nahtod-Erfahrungen hat Nathan sich endgültig für eine Ehe mit Elena und einen weniger gefährlichen Broterwerb entschieden. So taucht er für seinen Arbeitgeber beispielsweise nach verunglückten und versunkenen Frachtern, um noch verwertbare und wertvolle Fracht zu bergen. Wenn es sich bei dem vermeintlich kostbaren Schatz dann jedoch abermals um eine Kiste mit Kupferkabeln handelt, steht dem ehemaligen Abenteurer zwar die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben, doch die Entscheidung, ein "normales" Leben zu führen, wurde klar von ihm getroffen.

Uncharted 4 - A Thief's End

So kehrt Nathan nunmehr jeden Tag zurück in sein geregeltes Leben, und das Aufregendste sind die Wetten mit Ehefrau Elena, wer sich abends um den Abwasch kümmern muss. Die Normalität gerät jedoch ins Wanken, als Nates Bruder Samuel, 15 Jahre nach seinem vermeintlichen Tod, plötzlich an die Bürotür klopft und den Abenteurer im Ruhestand um Hilfe bittet. So ist Sam nämlich gar nicht, wie von Nathan jahrelang geglaubt, nach einer missglückten Artefaktsuche in den Tod gestürzt, sondern fristete sein Dasein stattdessen in einer Gefängniszelle in Panama. Die Umstände seiner Befreiung entpuppen sich dabei jedoch als noch bedrohlicher, da er von seinem vermeintlichen Retter nun unter Druck gesetzt wird, innerhalb kürzester Zeit den sagenumwobenen Schatz des Piraten Henry Avery zu finden und ihm diesen als "Belohnung" für die unfreiwillige Befreiung darzubieten oder mit dem Leben dafür zu bezahlen.

Grund genug für Nate, seine Versprechen über Bord zu werfen, Ehefrau Elena eine Lügengeschichte über seinen Verbleib aufzutischen, Kumpane Sullivan zu kontaktieren und mit Bruder Sam loszuziehen, um mal eben den größten Schatz in der Piratengeschichte zu finden. Dumm nur, dass ein alter Bekannter der beiden ebenso besessen von Henry Averys Schatz ist und sich, mit einem reichen Erbe ausgestattet und einer dementsprechenden Söldnerarmee im Rücken, bereits seit Jahren auf der Suche danach und nicht grad erfreut auf die plötzlichen Konkurrenten reagiert. Die wohl – selbst für unseren Gefahren-erprobten Abenteurer Nathan – größte Hatz, bei der es um viel mehr als nur Reichtümer geht, beginnt.

Uncharted 4 - A Thief's End
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Jessica Rehse

Jessica Rehse am 28 Mai 2016 @ 17:18
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