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Watch_Dogs 2: Review

  Playstation 4 

Lange haben wir auf Watch_Dogs 2 gewartet, um endlich wieder als Hacker durch die Welt ziehen und die Technik zu unseren Gunsten nutzen zu können. Wir zeigen euch, was sich im Spiel verändert hat, was gleich geblieben ist und vor allem auch, ob der Ausflug nach San Francisco geglückt ist.

Das CTOS wurde in seiner Urform bereits im ersten Watch_Dogs-Teil in Chicago eingesetzt, wo es aber letztlich scheiterte. Mit dem CTOS 2.0, das nun unter anderem in San Francisco genutzt wird, wird die Speicherung der Daten jedes einzelnen Bürgers auf eine ganz neue Ebene gehoben. Das Netzwerk speichert sämtliche Daten aus vernetzten Smartphones, Fahrzeugen oder auch Spielekonsolen und sammelt dadurch Informationen über die finanzielle oder gesundheitliche Situation der Menschen der Stadt. Da auch Unternehmen wie Banken oder Versicherungen Zugriff auf die Datensammlung haben, führt dies immer häufiger dazu, dass Kreditanträge oder die Finanzierung nötiger Arztbehandlungen abgelehnt werden, ohne dass die Betroffenen überhaupt näher angehört werden. Diese Art der Überwachung wird nicht von allen toleriert, wodurch es vermehrt dazu kommt, dass sich Hacker zusammenschließen, um das System zu attackieren und dadurch nach und nach aufzuhalten.

Die Story von Watch_Dogs 2 beginnt am CTOS-Datenzentrum in San Francisco. Die Hauptfigur des Spiels nennt sich selbst RetrO und hat zunächst die Aufgabe, in das Datenzentrum einzudringen und dort sämtliche Daten zu löschen, die sie selbst betreffen. Nachdem ihr das Gebäude betreten und euch durch die feindlichen Reihen geschlichen habt, ohne zu viel Aufmerksamkeit zu erregen, erhaltet ihr letztlich Zugang zur gewünschten CTOS-Datenbank. Dort entfernt ihr nicht nur RetrOs Einträge im Strafregister, sondern lasst gleich das gesamte Profil verschwinden. Damit ihr auch später jederzeit Zugang zur mächtigen Datensammlung habt, legt ihr an dieser Stelle ein neues Profil an, das ihr künftig als Backdoor nutzen könnt.

Während seiner Mission wird RetrO von weiteren Hackern beobachtet, die jeden seiner Schritte über die Überwachungskameras des Gebäudes verfolgen. Als er das Datenzentrum am Ende über einen Lüftungsschacht verlässt, wird er von selbigen abgefangen. Wenig später erfahrt ihr, dass es sich bei den anderen Hackern um eine Gruppe namens DedSec handelt, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, "Blume", die Betreiber des CTOS, immer wieder zu ärgern und dadurch deren Macht zu begrenzen. Wie sich herausstellt, war die Löschung eurer Daten im CTOS-Gebäude eine Art Aufnahmetest, um Teil der Gruppierung zu werden. Im weiteren Verlauf des Spiels helft ihr Sitara und ihren vier Mitstreitern bei ihrem Kampf gegen das übermächtig erscheinende Kontrollsystem, das jeden Bürger San Franciscos bis aufs Äußerste ausspioniert.

Startet euren Hacker-Angriff

Das grundlegende Gameplay des Spiels ist, wie schon beim Vorgänger, mit Titeln wie GTA oder Mafia zu vergleichen, allerdings könnt ihr hier neben Waffen auch auf diverse Hacking-Funktionen zurückgreifen, mit denen sich nicht nur neue Wege bahnen, sondern eben auch Feinde bekämpfen lassen. Im Spielverlauf kommt es natürlich regelmäßig zu Schießereien, Verfolgungsjagden und Auseinandersetzungen mit der Polizei, die, wenn ihr es übertreibt, auch mal so weit gehen, dass sie euch mit Hubschraubern aus der Reserve locken. Wenn ihr euch einen Überblick über verschiedene Situationen verschaffen wollt, ist es möglich, hinter Mauern, Gegenständen oder Fahrzeugen in Deckung zu gehen. Diese Funktion ist außerdem bei nahezu allen Schusswechseln von Vorteil, die meistens im klassischen Deckungs-Shooter-Stil ablaufen. Mit etwas Geschick und der richtigen Waffe wie einer schallgedämpften Pistole oder einer Elektroschockwaffe ist es zudem möglich, die Gegner aus der Deckung heraus auszuschalten, ohne dass die anderen Feinde merken, woher der Angriff kommt. Wenn ihr allerdings hinter einem Auto Schutz sucht und doch einmal entdeckt werdet, ist es nicht unwahrscheinlich, dass die Widersacher euch mit Granaten attackieren. Wenn diese in der Nähe des Autos explodieren, bedeutet das meistens euren sicheren Tod, da auch die Karre umgehend in die Luft fliegt.

Wenn ihr an einem sicheren Ort in Deckung geht, habt ihr aber noch weitere Vorteile. So könnt ihr euch hier beispielsweise sämtliche in der Umgebung angebrachten Überwachungskameras anzeigen lassen. Diese lassen sich anschließend hacken und so zur Beobachtung der Umgebung nutzen. Dies bietet euch nicht nur die Möglichkeit, die Routen eurer Feinde zu studieren. Hier könnt ihr außerdem Steuereinheiten von Türen aktivieren oder bei Bedarf auch zur Explosion bringen, wodurch sich der eine oder andere Widersacher bereits aus der Ferne eliminieren lässt. Die Sicherheitskameras bieten euch aber noch mehr. So ist es möglich, aus der Kamerasicht heraus eine weitere Kamera anzuvisieren und auf diese Art und Weise zu hacken. Dies sorgt dafür, dass ihr euch mithilfe der Kameras jeden Winkel eines Gebäudes ansehen könnt, ohne euch dabei auch nur einen Meter weit zu bewegen.

Watch_Dogs 2
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Stephanie Walter

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Stephanie Walter am 25 Nov 2016 @ 11:11
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