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Yakuza 0: Review

  Playstation 4 

In Yakuza 0 verschlägt es euch ins Japan des Jahres 1988. Dort taucht ihr in einen Sumpf aus Korruption, Gewalt und Erpressung ein und erhaltet Einblicke in das Leben eines Yakuza, eines Geldeintreibers der japanischen Mafia.

Zu Beginn der Story könnt ihr euren Charakter Kiryu, der als Yakuza für die japanische Version der Mafia unterwegs ist, bei der Ausführung eines Auftrags beobachten. Dieser besteht offenbar daraus, einen namenlosen Mann mit bloßen Händen bis in die Bewusstlosigkeit zu prügeln und ihn anschließend in einer verlassenen Gasse zurückzulassen. Kurz darauf trifft sich Kiryu mit seinem Auftraggeber, der als Loan Shark vorgestellt wird. Dieser bezahlt ihn für seine Dienste, woraufhin die beiden getrennte Wege gehen.

Traue niemanden!

Nachdem ihr euch etwas mit der Umgebung vertraut gemacht habt, trefft ihr euch mit Nishiki, einem Mitglied der Dojima-Familie, in deren Diensten ihr ebenfalls steht. Zusammen mit ihm begebt ihr euch in eine nahe gelegene Bar, wo ihr wenig später eine Nachrichtensendung verfolgt, in der es um einen Mord in einer vertraut wirkenden Nebengasse der Stadt geht. Wohlwissend, dass er den Mann, dessen Leiche kurz darauf über den Bildschirm flimmert, nur bewusstlos geschlagen, aber nicht getötet hat, trifft sich Kiryu anschließend mit den drei Leutnants der Dojima-Familie, die ihn via Pager zu sich beordern. Im Gespräch erfahrt ihr, dass der Ort, an dem die Tat begangen worden ist, von erheblicher Wichtigkeit für die Dojima-Familie ist. Nun, da die Gasse Schauplatz eines Mordes geworden ist, wird es sehr viel schwerer für die Dojimas werden, diese in ihren Besitz zu bringen. In Anbetracht der Tatsache, dass der Leutnant, der dem Anführer der Dojima-Familie zum Besitz des "Empty Lots" verhilft, später zu seinem Nachfolger werden wird, interessiert es die drei ranghohen Mitglieder der Familie auch nur sehr wenig, dass Kiryu den Mord gar nicht begangen hat. Sie legen ihm nahe, sich der Polizei auszuliefern und die Familie ein für alle Mal zu verlassen. Wie sich Kiryu entscheidet und welche Rolle der mysteriöse Loan Shark dabei spielt, erfahrt ihr im Laufe der Geschichte, die euch die Abgründe der japanischen Mafia aus erster Hand miterleben lässt.


Open-World-Tekken

Nach der Eröffnungssequenz lernt ihr in mehreren kurzen Gefechten das Kampfsystem des Actiontitels kennen. Die Bewegungen eures Charakters erinnern hierbei eher an Beat-'em-up-Titel wie Tekken. Dieser Eindruck wird noch zusätzlich dadurch verstärkt, dass mithilfe spezieller Kombos der Schaden maximiert werden kann. Neben klassischen Angriffsschlägen und -tritten seid ihr außerdem in der Lage, eure Gegner zu greifen und im direkten Nahkampf weiter zu bearbeiten. Auf diese Weise lässt sich zudem verhindern, dass eure Schläge an der Deckung eurer Feinde verpuffen. Auch wenn das Kampfsystem zu Beginn etwas deplatziert wirkt, findet man doch recht schnell Gefallen daran und ist stets bestrebt, neue Kombos auszuprobieren und die Feinde auf unterschiedliche Arten auszuschalten. Leider ist die Steuerung in manchen Situation etwas abgehackt und die Bewegungen etwas ungenau, wodurch auch immer wieder Angriffe ins Leere gehen. Mit ein wenig Übung sowie dem genauen Anvisieren der gewünschten Gegner bekommt ihr dies aber zügig in den Griff. Was hingegen wirklich stört, sind diverse Grafikfehler innerhalb der Kämpfe, die dafür sorgen, dass immer wieder Hände oder Füße durch den Körper der Kämpfer hindurchgehen.

Yakuza 0
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Stephanie Walter

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Stephanie Walter am 23 Feb 2017 @ 10:44
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