 |
|
|
|
|
|
Seite 2 von 3
|
Ridge Racer Unbounded: Review
Do a Burnout in Ridge-Flat-Track-Racer-Out-Mania-Allein schon optisch ist der Bruch zu den Vorgängern offensichtlich. Unbounded ist viel düsterer als alle anderen Ableger. Auch spielerisch ist aus dem ursprünglichen Ridge Racer eigentlich nur der Drift übrig, bleibt aber eines der wichtigsten Elemente im Spiel. Ohne diese Technik zu beherrschen, wird man niemals als Erste oder Erster über die Ziellinie fahren. Nur wer weiss, wie man effizient um die engen Kurven driftet, hat eine Chance auf den obersten Podestplatz. Driften bedeutet nämlich auch, dass sich ein Energiebalken am unteren Rand des Bildschirms füllt. Ist der Balken voll, dann kann man - ihr werdet es vermutlich schon erraten haben - den Turbo zünden, der einen für einen kurzen Augenblick in den Sitz drückt und den Wagen massiv beschleunigt. Die zusätzliche Schubkraft dient aber nicht nur dazu, den Gegnern davonzufahren, sondern kann auch dafür eingesetzt werden, diese zu rammen. Erwischt man sie mit genügend Kraft am Heck, verwandeln sie sich in einen rauchenden Haufen Schrott. Ebenso kann der Turbo dazu genutzt werden, um an bestimmten Stellen entlang der Strecke durch markierte Hindernisse hindurchzufahren. Das erhöht nicht nur das eigene Punktekonto, sondern kann auch Abkürzungen freigeben, die sich allerdings selten als wirklich schnellere Variante erweisen. Abgesehen davon bestehen viele Teile der jeweiligen Strecke aus Elementen, durch die man problemlos hindurchfahren kann. So stellen Zäune oder kleine Mauern sowie Telefonzellen für euren Boliden kaum ein Hindernis dar.
Schon jetzt kann man unschwer erkennen, dass einige Bereiche der Spielmechanik von anderen Titeln abgekupfert wurden. Aus dem Hause Bugbear kommen die zerstörbaren Streckenelemente, während Criterion mit Burnout die Inszenierung der Crashes beeinflusst hat. Doch wie so oft kommt es auch hier auf die Mischung an, und die haben die Entwickler ziemlich gut getroffen. Letztlich geht es darum, den Turbobalken so schnell wie möglich zu füllen, indem man im Windschatten anderer fährt, von der Strasse abhebt, Hindernisse umfährt oder eben möglichst viel und lang driftet. Ist der Balken erst einmal voll, kann man seine Kraft gezielt einsetzen, um das Rennen für sich zu entscheiden. Beherzigt man diese einfache Grundregel, entpuppt sich Ridge Racer Unbounded als sehr taktisches Spiel, das viel Spass machen kann, sofern die Engine dies zulässt. Leider haben sich auch einige kleine Makel eingeschlichen, die sich frustrierend auswirken können. Es ist verständlich, dass das Driften mit Risiko verbunden sein sollte, da man sich dadurch einen Vorteil erspielen kann. Allerdings ist schwer nachzuvollziehen, wieso der eigene Wagen sofort in die Luft fliegt und nicht nur abgebremst wird, wenn man den inneren Radius einer Kurve berührt. Umso ärgerlicher ist es, dass die computergesteuerten Gegner mit voller Geschwindigkeit in jede Kurve fahren und fast nie ausser Kontrolle geraten. Auch haben sie die schlechte Angewohnheit, Rückstände von mehreren Sekunden in einem Wimpernschlag wieder wettzumachen - aber das ist ja ein verbreitetes Phänomen.
|
|


Game-Facts
Game-Abo
Was ist das?
|

|
|
|
Seite 2 von 3
|
|
|
 |
|
 |