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The Jak & Daxter Trilogy: Review
Es ist mal wieder so weit: Die Reihe HD-Classics für PlayStation 3 wird um einen Titel erweitert. Gekleckert wird auch nicht, denn immerhin gesellt sich ein äusserst sympathisches und amüsantes Duo zu Kollegen wie God of War oder Sly Cooper. Begrüssen wir also mit einem grossen Applaus eine der besten Trilogien der PlayStation-Geschichte: The Jak & Daxter Trilogy!
Wahre Helden der PS2-ÄraZur Zeit der PlayStation 2 wurden alle Teile von Jak und Daxter mit etlichen Bestnoten überhäuft, denn das spassige Heldenduo bot nicht nur eine fantastische Geschichte, liebevolle Charaktere und spektakuläres Gameplay. Es revolutionierte ein ganzes Genre und half den Entwicklern dabei, Erfahrungen zu sammeln, die wiederum in eine der erfolgreichsten Trilogien für PlayStation 3 gesteckt wurden. Liebe Kids von heute: Niemand Geringeres als Naughty Dog, das Team hinter der Uncharted-Serie, war für das Traumduo verantwortlich.
Los geht es mit dem Spiel Jak and Daxter - The Precursor Legacy. Alles beginnt, als der Dorfweise Samos den beiden Jungs verbietet, zu einer mysteriösen Insel zu reisen. Wie Jugendliche aber nun einmal so sind, pfeifen sie auf das Verbot und schauen erst recht nach, was es mit diesem Ort auf sich hat. Selbstverständlich passiert ein Unglück und der junge Daxter fällt in dunkles Eco, nur um kurz darauf als kleines pelziges Ottsel (einer Mischung aus Otter und Wiesel) wieder aufzutauchen. Während Jak im ersten Teil kein einziges Wort verliert, reisst Daxter zu jeder möglichen und unmöglichen Gelegenheit die Klappe auf, um einen Spruch abzugeben. Doch gerade das macht den Charme des Duos aus. Überhaupt sind alle drei Teile gespickt mit enorm viel Humor, der sich sowohl in Wort als auch Bild widerspiegelt. Schon bei den Animationen fällt auf, mit wie viel Liebe zum Detail gearbeitet wurde. Da Jak and Daxter eine eher comichafte Grafik hat, konnten die Animateure ihren Trieben freien Lauf lassen. So sieht das Spiel zwar deutlich unrealistischer aus als Uncharted, bietet dafür aber auch schrägere und unterhaltsamere Bewegungsabläufe.
Der erste Teil ist generell sehr kindgerecht gehalten. Die Optik ist bunt wie ein Haufen Bonbons. Ausserdem gibt es keine richtigen Waffen, denn Jak verteidigt sich ausschliesslich mit Schlägen und einem Drehtritt. Nur ab und an findet ihr in der Welt gelbes Eco, durch das ihr kurzzeitig schiessen könnt. Erstaunlich ist vor allen Dingen, dass die gesamte Spielwelt frei begehbar ist. Zwar landet ihr immer wieder bei Hindernissen, die ihr vorerst nicht überwinden könnt, doch mit jedem Fortschritt öffnen sich neue Bereiche, zwischen denen ihr nach Lust und Laune wechseln dürft. Viel bewundernswerter war damals jedoch, dass dazu keine Ladezeiten erforderlich waren. Diese Aufgabe war für Naughty Dog besonders wichtig, denn sie wollten, dass die Spieler sich komplett in dieser Welt einfinden können. Dem muss man selbst heute noch zustimmen: Stundenlang ein Videospiel zu zocken, quer durch die Gegend zu reisen und dabei nicht einen einzigen Ladebildschirm zu sehen, ist wahrlich ein Segen - auch heute noch.
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 Benjamin Boerner
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