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Horizon - Zero Dawn: Review

  Playstation 4 

Mit Horizon: Zero Dawn steht ein lange erwarteter PS4-Exklusivtitel in den Startlöchern, der mit einer Kombination aus klassischem Rollenspiel und Science-Fiction-Elementen punkten will. Wie sich die Geschichte um die Ausgestoßene Aloy und ihren Ziehvater Rost, die in einer Zeit nach dem Untergang einer großen Zivilisation überleben müssen, in der Praxis schlägt, erfahrt ihr in unserem Test.

Zu Beginn des Spiels lernt ihr den bärtigen Rost kennen, der einen Säugling auf dem Arm hält. Er ist auf dem Weg zu einem uralten Ritual, während dem das Kind einen Namen erhalten soll. Ihr erfahrt, dass Rost ein Ausgestoßener eines religiösen Stammes ist, der ihm das Kleinkind vor sechs Monaten anvertraut hat. Am Tempel angekommen, trifft Rost auf die Erzmutter Teersa, die die Zeremonie kurz darauf durchführt, woraufhin Rost dem Kind den Namen Aloy gibt. Nach Vollendung des Rituals tauchen weitere Mitglieder des Stammes auf, die alles andere als begeistert davon sind, dass die heilige Zeremonie mit einem ausgestoßenen Kind durchgeführt wurde.

Nach einem Zeitsprung von sechs Jahren trefft ihr erneut auf Aloy, die gerade dabei ist, eine Gruppe von Kindern beim Ernten von Beeren zu beobachten. Als sie sich unter die Gleichaltrigen mischen will und dabei erneut als Ausgestoßene beschimpft und ausgegrenzt wird, läuft sie wütend davon. Während ihrer Flucht verliert Aloy das Gleichgewicht und findet sich anschließend in einer uralten Höhle wieder, die sich als Ruine der Metallwelt herausstellt. Beim Erkunden der Höhle entdeckt Aloy eine Jahrzehnte alte Leiche, die einen metallischen Gegenstand bei sich trägt, der wiederum sofort die Aufmerksamkeit des Kindes auf sich zieht. Als Aloy den Gegenstand aufnimmt und an ihr Ohr führt, verbindet sich dieser mit ihrem Kopf und ermöglicht ihr fortan eine völlig neue Sicht auf die Welt. Das Gerät, genannt Fokus, erlaubt es ihr, die Umgebung zu scannen und versteckte Hinweise zu erkennen, die sich bereits beim Suchen eines Auswegs aus der Höhle als nützlich erweisen.

Als sie auf einen sichtlich besorgten Rost am Eingang der Höhle trifft, zeigt sich dieser wenig begeistert von Aloys neuem Spielzeug, da jeglicher Kontakt mit der Metallwelt verboten ist. Dennoch entscheidet er sich dafür, ihr den Fokus zu überlassen und zu zeigen, wie sie alleine in der Wildnis überleben kann. Nach dem Abschluss ihres umfangreichen Jagdtrainings trifft Aloy erneut auf eine Gruppe von Kindern des Stammes, die sie mit Steinen bewerfen. Da sie von den Stammesmitgliedern derart schlecht behandelt wird, fasst sie den Entschluss, ihre leibliche Mutter zu finden, was sich laut Rost aber als schwierig herausstellen wird. Nur die Stammesmütter sind über Aloys wahre Herkunft im Bilde und sicherlich nicht bereit, ihr die gewünschten Informationen auszuhändigen. Als Rost erwähnt, dass jährlich ein Ritual stattfindet, bei dem eine neue Generation von Stammeskriegern ausgewählt wird und dass dem Sieger des Wettbewerbs darüber hinaus ein Wunsch erfüllt wird, wird die junge Aloy hellhörig. Sie entschließt sich, von diesem Moment an auf ihr Ziel hinzuarbeiten, egal, wie hart das Training auch sein möge.

In einer stimmungsvollen Sequenz könnt ihr anschließend das Training des Mädchens sowie ihre sichtbaren Fortschritte aus nächster Nähe miterleben und seht außerdem ihre Entwicklung vom Kind bis hin zu einer jungen Frau. Für die erwachsene Aloy stand übrigens Rose Leslie, bekannt als Wildlingskriegerin Ygritte aus Game of Thrones, Pate. Ob Aloy das Ritual wirklich gewinnen kann und ob dies der Schlüssel zu ihrer wahren Herkunft ist, erfahrt ihr im Laufe einer bewegenden Geschichte.

Horizon - Zero Dawn
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Stephanie Walter

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Stephanie Walter am 02 Mrz 2017 @ 22:44
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