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Demon's Souls: Review
Das Abenteuer beginnt wieder von vorne. Gegenstände, welche gefunden oder von erlegten Dämonen zurückgelassen werden, können benutzt, aber nicht verkauft werden. Das heisst: Nehmt immer nur das Wichtigste mit, der Rest muss zurückgelassen werden, da euer Held sonst mit zu viel Gepäck immer träger und unnützer wird. Dieses Spiel hat nicht nur eine raue Schale, sondern auch einen harten Kern.
Immerhin bleiben einmal geöffnete Türen auch im nächsten Durchgang passierbar. So können beim nächsten Anlauf einige Abkürzungen genommen werden. Auch zukünftig wertvolle Gegenstände können im Nexus beim Händler zwischengelagert werden.
Ihr werdet oft sterben, sehr oft. Dennoch bleibt Demon's Souls immer fair. Wenn ihr sterbt, müsst ihr die Schuld bei euch suchen. Das Spiel benutzt keine unfairen Tricks oder Mittel, um euch zu töten. Auch die imposanten und abwechslungsreichen Bossgegner können allesamt besiegt werden. Anfangs mag dies beinahe unmöglich wirken, aber mit jedem neuen Anlauf werdet ihr besser und besser. Ihr lernt das Spiel als solches zu verstehen.
Das Innovativste an Demon's Souls ist eindeutig die Einbindung des Mehrspieler-Parts. Jeder Spieler ist prinzipiell in seiner eigenen Welt unterwegs, kann allerdings durch Mitteilungen, welche auf den Boden gelegt werden, mit anderen Spielern kommunizieren. So können sich die Helden aus verschiedenen Zwischenwelten durch Textnachrichten unterstützen und zum Beispiel vor fiesen Gegnern warnen. Auch stösst man im Laufe des Abenteuers regelmässig auf wandernde Geister, so werden nämlich andere menschliche Mitspieler, welche zur selben Zeit in ihrer eigenen Parallelwelt unterwegs sind, angezeigt. Man ist alleine und doch nicht. Das Spiel bleibt dasselbe wie im Solo-Modus ohne Online Anbindung, gewinnt somit aber klar an zusätzlichem Reiz. Auf Wunsch könnt ihr auch Mitspieler in eure Welt einladen und gemeinsam einen Level bestreiten. Vor grossen Bossgegnern eine durchaus attraktive Alternative. Ein Lobby-System oder eine Freundesliste dürft ihr nicht erwarten. Eine richtige Kommunikation zwischen den Zockern findet also nicht statt, lediglich gegenseitiges Aushelfen ist möglich. Ihr bleibt hauptsächlich alleine, doch ist es ein angenehmes Gefühl, andere Menschen in der Nähe zu haben. Eine sinnvolle Erweiterung für ein Soloabenteuer. Wir können nur hoffen, dass sich dieser intelligente Mehrspielermodus auch in anderen Produktionen wiederfinden wird.
Dadurch, dass Demon's Souls dauernd in Echtzeit abläuft, fällt die Pausenfunktion komplett weg. Ihr könnt nicht kurz anhalten, um mal schnell aufs Klo zu gehen, doch könnt ihr euren Helden in dem einen oder anderen relativ sicheren Raum verweilen lassen. Dies bezieht sich auch auf das gesamte Menü. Daher ist das Wechseln der Ausrüstung oder das Stöbern im Inventar stets im Nexus zu erledigen, alles andere benötigt zu viel Zeit und könnte während einer laufenden Mission euren frühzeitigen Tod bedeuten. Insgesamt ist das Inventar eher zweckdienlich. Nicht wirklich schön anzusehen und auch nicht allzu praktisch. Die Bedienfunktionen sind teilweise unhandlich und sehr rustikal.
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