 |
|
|
|
|
|
Seite 2 von 2
|
Armored Core 5: Review
Online tobt der KriegTiefgang kann Armored Core 5 jedoch trotzdem noch erreichen, was in erster Linie am umfangreichen Mehrspielerpart liegt. Auf der Weltkarte befinden sich mehrere Gebiete, die von starken Teams besetzt sind. Der Spieler hat daher die Möglichkeit, eine eigene Gruppe zu gründen oder einer bereits bestehenden beizutreten. Dann dürfen besetzte Areale erobert werden, was allerdings nicht immer einfach ist und stark von der Kampfkraft des eigenen Teams abhängt. Die Duelle werden in einer Gruppe mit fünf Leuten gegen ein ebenso grosses Kader ausgeführt. In den normalen Missionen kann derweil stets ein Söldner eingespannt werden, der einem bei der Bewältigung der Aufgaben hilft. Ebenso kann man sich auch selbst von anderen Spielern beordern lassen. Der gesamte Online-Bereich ist auf Teamarbeit ausgelegt und fördert diese zu jeder Zeit, was es Neulingen abermals nicht einfach macht. Wie das System wirklich funktioniert, lässt sich nur durch Probieren herausfinden, was allerdings viel Zeit beansprucht.
So schaut es auch bei der Werkstatt aus. Eigentlich kann so ziemlich jedes Teil der Kampfmaschine begutachtet und ausgetauscht werden. Unzählige neue Einzelteile lassen sich mit erworbenem Geld wieder einfügen, wodurch der Mecha nach und nach zu einem individuellen Gut avanciert. Die vielen Möglichkeiten können die Attribute in jede Richtung verändern. Hier hätten zusätzliche Spielhilfen nicht geschadet, damit der Start nicht zu behäbig abläuft. Lediglich Kenner der Reihe werden sich hier sofort wohlfühlen und mit der Mechanik klarkommen. Ansonsten ist es positiv hervorzuheben, dass sich die Macher um so viele Details gekümmert haben - schliesslich können die Gegenstände sogar mit unterschiedlichen Farben versehen werden.
Die unübersichtliche Linie von Armored Core 5 lässt sich ebenfalls bei der Optik wiederfinden. Das Bild wird von zahlreichen Filtern und vielen Effekten geprägt. Gerade wenn man in den Scanmodus wechselt und Informationen über die Gegner erhält, geht die Übersicht vollends verloren. Ansonsten können die vielen Explosionen und andere Geschehnisse nicht über die eigentliche Detailarmut der Umgebungen hinwegtäuschen. Oft wiederholen sich kleinere Passagen, und Gebäude wie ganze Städte sehen einfach nur langweilig aus. Dabei hätte ein wenig Abwechslung das Bild an dieser Stelle schon deutlich runder gemacht.
|
|


Game-Facts
Game-Abo
Was ist das?
|





|
|
|
Seite 2 von 2
|
|
|
 |
|
 |