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Hitman: Special

  Playstation 4 

Im Jahre 2000 feierte ein stets gut gekleideter, glatzköpfiger und wortkarger Auftragskiller mit dem einprägsamen Namen Agent 47 sein Debüt auf dem PC und ist seitdem aus dem Videospielalltag aller Sparten wohl kaum noch wegzudenken. Nun, 16 Jahre später, erfährt der adrette Antiheld sogar gleich zwei Premieren. So ist mit dem schlicht gehaltenen Hitman der erste Ableger auf der aktuellen Konsolengeneration erschienen, und erstmalig hat sich Publisher Square Enix für eine Distribution im monatlich erscheinenden Episodenformat entschieden. Im ersten Teil unseres zweiteiligen Specials haben wir uns die drei bisher erschienenen Kapitel genauer angesehen und berichten, was Agent 47 für eine Figur macht. Der Artikel wird nach Abschluss der Serie dann entsprechend ergänzt.

Unzählige Möglichkeiten

Die erste Episode des neuen Hitman-Abenteuers kann als eine Art Prolog betrachtet werden, denn in der Zeitleiste siedelt sie sich vor den bisher erschienenen Teilen an. So können wir miterleben, wie Agent 47 der ICA beitritt und sich mit seinen herausragenden Fähigkeiten als lautloser (oder, je nach Spielerwunsch, wahlweise wild um sich schießender) Killer bereits in der Aufnahmeprüfung einen Namen macht. In der ersten Episode, dem Intro-Pack, erlernen wir unter den Anweisungen der altbekannten Diana daher die ersten Handgriffe und Grundlagen im ICA-Trainingslager, anschließend springt die Handlung jedoch wieder in die Gegenwart und es verschlägt uns an die unterschiedlichsten Schauplätze.

Hitman

So folgt dem Intro-Pack noch gleich ein Attentatsauftrag auf einer großen Modenschau in Paris, bei dem es einen illegalen Kunstauktionsring auszuhebeln gilt, während wir in Episode 2 ins idyllische Urlaubsörtchen Sapienza reisen, um die geheimen Arbeiten an einem hochgefährlichen Virus zu sabotieren und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. In Episode 3 wiegt die weltpolitische Verantwortung nicht weniger schwer und es verschlägt Agent 47 ins sonnige Marrakesch, wo ein Militärputsch und somit ein bevorstehender Bürgerkrieg verhindert werden muss. An Szenarien und Ideenreichtum beim Setting fehlt es den Entwicklern von Hitman wahrlich nicht – das spiegelt sich glücklicherweise auch in den Spielmechaniken wider.

Denn so variabel und abwechslungsreich die Schauplätze erscheinen, so vielfältig und kreativ offenbaren sich uns ebenso unzählige Lösungswege zur Zielerreichung. Wie bereits aus den Vorgängern bekannt, können wir mithilfe von Verkleidungen zahlreiche Identitäten annehmen und so zuvor gesperrte Bereiche betreten, um dort ggfs. ein neues Puzzleteil für unsere Attentatspläne oder gar eine günstige Gelegenheit zu finden. Es muss ja nicht immer die Klavierseite in einer dunklen Ecke zur Zielerreichung führen, denn die riesigen Areale und das Leveldesign laden zum Erkunden ein und bieten unzählige Möglichkeiten. So ist es völlig uns überlassen, ob wir beispielsweise als Koch verkleidet ungesehen ein Essen vergiften, als vermeintlicher Lichttechniker eine Scheinwerferaufhängung manipulieren oder als Lieferant eine tödliche Blumenlieferung überbringen. Der Kreativität und den Möglichkeiten sind kaum Grenzen gesetzt.

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Jessica Rehse

 
Jessica Rehse am 07 Jun 2016 @ 11:36
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