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Ace Combat X - Skies of Deception: Review
Dass Ace Combat stark auf Action ausgelegt ist lässt sich schon daran erkennen, dass ihr mit den Starts und Landungen nichts am Hut habt. Der Einsatz beginnt mitten in der Luft und genau dort endet er auch. Das soll jedoch nicht heißen, dass ihr wie bei reinen Arcade-Titeln einfach mit Vollgas durch die Lüfte rasen und einfach alles abballern könnt. Die Steuerung eures Jets gestaltet sich durchaus realitätsnah. Besonders wichtig sind dabei der Analogstick und die zwei Schultertasten. Letztere dienen der Beschleunigung, beziehungsweise dem Bremsvorgang. Auch hier gilt: Wer tut, was er will, stürzt schneller ab, als er "Fallschirm" sagen kann. Bei zu wenig Schub gibt es einen Strömungsabriss und euer schickes Gefährt rast mit Vollgas gen Erdoberfläche. Das Lenken des Jets funktioniert auch nach einem realistischen Steuerungsmodell. Bewegungen nach links oder rechts auf dem Stick sorgen nicht etwa für eine Änderung des Flugkurses, sondern drehen das Flugzeug um die eigene Achse. Um dann wirklich einen Richtungswechsel zu vollführen, müsst ihr nach oben oder unten drücken. Das ist nicht nur realistisch, sondern macht besonders die Luftkämpfe um einiges komplexer und spannender.
Böse BubenDie Luftkämpfe sind sehr spannend und actionreich gestaltet. Die Steuerung geht dabei locker von der Hand. Mit einer Taste könnt ihr die verfügbaren Ziele durchschalten. Für die aktuelle Mission relevante Objekte werden mit einem besonderen Symbol identifiziert. Das HUD ist dabei perfekt auf das Display der PlayStation Portable angepasst und stört die Sicht in keinster Weise. Stattdessen habt ihr stets euer Ziel im Auge und müsst durch geschickte Manöver versuchen, den Feind vor das Visier zu bringen. Mit ferngesteuerten Raketen geht das Ganze natürlich ziemlich einfach, doch sobald ihr auf das MG angewiesen seid, heisst es, die eigenen Flugkünste zu perfektionieren. Da werden enge Kurven und schnelle Loopings geflogen, bis die Gefahr gebannt ist und ihr endlich zurückschlagen könnt. Denn auch die Gegner sind nicht auf den Kopf gefallen und geben sich alle Mühe, euch von hinten den Garaus zu machen. Besonders anstrengend wird das, wenn ihr in einer bestimmten Zeit eine Gruppe von Bodenzielen ausschalten müsst. Der genaue Abwurf von Bomben ist deutlich komplizierter als ein flotter Luftkampf und erfordert teils riskante Manöver. Nicht selten werdet ihr euch wieder finden, wenn ihr nur wenige Meter über dem Boden den Jäger wieder nach oben zieht.
Die TechnikTechnisch gesehen gibt es wirklich nicht viel zu bemängeln. Die Grafik ist über jeden Zweifel erhaben und sorgt für eine tolle Atmosphäre in der Luft. Besonders der Sound jedoch sorgt dafür, dass in eurem Cockpit das richtige Geschwindigkeitsgefühl aufkommt. Für die entsprechende Stimmung sind vor allen Dingen die Dialoge verantwortlich, denn alle Beteiligten sind fleissig am Schwatzen. Je nach Situation werdet ihr jedoch viel mehr mit den Flugmanövern beschäftigt sein, als euren Kollegen und Feinden zuhören zu können. Etwas störend sind nur die Ladezeiten, die gerne mal die zwanzig Sekunden überschreiten und für einen Handheld daher nicht gerade ideal sind. |
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