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Rainbow Six - Vegas: Review

  Playstation Portable 

Wenn ihr eine Mission erfolgreich abschliesst, erhaltet ihr einiges an Bonusmaterial, welches im separaten Menüpunkt zu Gemüte geführt werden kann. Besonders die anspruchsvollen Artworks sind dabei hervorzuheben. Die abgeschlossene Mission kann im übrigen nochmals durchgespielt werden, oder sie kann für den zweiten Singleplayer-Modus - die Terroristenjagd - eingesetzt werden. Hierbei müssen alle Schurken, die von den Rainbow Six-Mitgliedern liebevoll als Tangos bezeichnet werden, in einem bestimmten Level umgelegt werden.

Noch ein kurzes Wort zur Steuerung des Spiels: Diese ist ziemlich intuitiv und geht nach einiger Eingewöhnungszeit ziemlich gut von der Hand. Wie auf der PSP üblich, bewegt ihr euch mit dem Analog-Stick und richtet die Sicht mit der Vierecks-, Dreiecks-, X-, und Kreistaste. Mit der linken Richtungstaste könnt ihr die Nachtsicht aktivieren, mit der rechten Richtungstaste wechselt ihr eure Waffen. Die obere Richtungstaste dient als Aktionstaste und mit der unteren Richtungstaste könnt ihr euch schliesslich bücken. Obwohl einige Tasten gleich mehrere Funktionen innehaben, wirkt die Steuerung zu keinem Zeitpunkt überladen.

Multiplayer

Nebst der Kampagne, welche nach spätestens vier bis fünf Stunden vorüber ist, gesellt sich zum Spiel noch ein Mehrspieler-Modus. Ihr habt die Möglichkeit, entweder AdHoc mit anderen PSPs in der Nähe oder online zu spielen. Die Spielmodi sind äusserst klassisch gehalten worden: Nebst einem Deathmatch könnt ihr noch ein Team-Deathmatch durchführen. Dabei stehen euch gerade einmal sechs Karten zur Verfügung. Damit kann der Mehrspieler-Modus die sehr kurze Spielzeit nicht wirklich in die Länge ziehen, sondern bleibt eine kurzweilige Abwechslung.

Technische Unzulänglichkeiten

Leider bleibt der geringe Umfang nicht der einzige Kritikpunkt im Spiel, der die Gesamtwertung negativ beeinflusst. Allen voran sind die technischen Probleme zu erwähnen, welche ab und an einige Nerven kosten. So friert das Spiel für zwei bis drei Sekunden ein, wenn ihr einen Gegner zur Strecke bringt, da wohl offensichtlich die Sterbeanimation geladen werden muss. Doch auch kleinere Ruckler sind während der Missionen zu vernehmen, besonders wenn sich die sonst so wortkargen Soldaten zu Wort melden. Ihre Stimmen sind abgehackt und besonders die deutsche Synchronstimme der Einsatzleiterin klingt nach einiger Zeit ziemlich penetrant.

Diese Mängel ausser Acht gelassen, präsentiert sich die PSP-Umsetzung technisch ziemlich solide. Die Grafik kann zwar niemanden vom Hocker hauen, doch erlaubt sie sich wenige Patzer. Die Hintergrundmusik unterstreicht actionreiche Szenen mit hektischer Untermalung und hält sich ansonsten ziemlich dezent zurück und plätschert vor sich hin.

Rainbow Six - Vegas
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Can Baris am 26 Jul 2007 @ 19:20
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