GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Patapon 2: Review

  Playstation Portable 

Helden

Ein völliger neuer Bestandteil eurer Armee sind die Helden, welche über besondere Fähigkeiten verfügen, die sich nach ihrer jeweiligen Klasse richten. Diese lässt sich vor jeder Schlacht ganz einfach wechseln, was sehr praktisch ist. Um die jeweilige Fähigkeit zu aktivieren, müsst ihr genau im Rhythmus trommeln, was wesentlich schwieriger ist, als es zu Beginn den Anschein hat. Eine weitere Besonderheit der Helden ist, dass sie nicht sterben, sondern nur eine gewisse Zeit lang ausser Gefecht gesetzt werden können.

Trotzdem kann ein Held allein eine Schlacht nicht entscheiden. Wichtig ist es deshalb, eine schlagkräftige Armee aufzubauen, die wie gewohnt aus Nahkämpfern, Speerwerfern und Bogenschützen besteht. Diese gilt es mit Hilfe diverser Rohstoffe nach und nach aufzurüsten, wobei euch hier jetzt wesentlich mehr Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Denn anstatt eure Krieger einfach hochzustufen, könnt ihr sie nun in verschiedene Richtungen entwickeln, was euch neue taktische Möglichkeiten eröffnet und eure Patapons in neuen Farben erstrahlen lässt. Das macht das ganze Geschehen deutlich bunter, hat ansonsten jedoch keine Auswirkungen. Entscheidend sind hingegen die Eigenschaften sowie die individuellen Vor- und Nachteile der einzelnen Kämpfertypen, welche Patapon 2 gegenüber seinem Vorgänger deutlich mehr Tiefgang verleihen.

Für ein Spiel dieser Art ist das umfangreiche Upgrade-System sogar schon fast ein wenig zu komplex ausgefallen, sodass sich insbesondere unerfahrene Zocker anfangs wohl etwas überfordert fühlen werden. Ausserdem ändern sowohl das System, genau wie die Helden, die unterschiedlichen Missionsziele, und die rund 400 unterschiedlichen Items und Waffen nichts an der Tatsache, dass das Spielprinzip, wie schon beim ersten Teil, auf Dauer zu wenig Abwechslung bietet.

Patapon 2


Unfair

Für Langzeitmotivation sorgt bei Patapon 2, neben zahlreichen versteckten Gegenständen und musikalischen Minispielen, auch ein Multiplayer-Modus, in dem ihr via Game Sharing mit bis zu drei Freunden in die Schlacht ziehen dürft, um ein riesiges Ei auszubrüten. Das macht zwar durchaus Spass, hat jedoch den grossen Nachteil, dass nur der Ersteller des jeweiligen Spiels am Ende die Belohnung kassiert, was ganz schön unfair ist.

Etwas vom Wichtigsten ist bei Patapon 2 logischerweise die Musikuntermalung, welche wiederum sehr abwechslungsreich und stimmungsvoll ausgefallen ist. Kenner des Vorgängers dürfen sich ausserdem auf einige neue Lieder und Soundeffekte freuen. Grafisch ist hingegen so gut wie kein Unterschied zum ersten Teil zu erkennen. Grosse Verbesserungen waren hier aber glücklicherweise auch gar nicht nötig.

Patapon 2
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?
 


Patapon-2


Tim Richter am 24 Mrz 2009 @ 10:09
Kaufen