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Rock Band Unplugged: Review

  Playstation Portable 

Je nachdem, zu welchem Instrument ihr wechselt, hört ihr die entsprechende Tonspur im Hintergrund lauter als die Übrigen. Spielt ihr gerade den Gesang, übertönt der Gesang des Songs die übrigen Instrumente. Wechselt ihr dann zum Bass, fällt der Gesang wieder in den Hintergrund und ihr hört das Brummen des Basses dafür sehr deutlich. Der Vorteil ist, dass ihr euch dadurch nicht nur an den optischen Symbolen orientieren müsst, sondern auch ein wenig auf den Song an sich hören könnt, um euch zu orientieren. Der Nachteil für alle Musikfreunde: Die unterschiedlich lauten Spuren verfälschen natürlich den Sound der Originalaufnahme. Aber damit sollte man leben können.

Auf zum Rockolymp

Im zentralen Karrieremodus erstellt ihr eine Band, bestimmt Aussehen sowie Namen der vier Bandmitglieder und natürlich auch den Namen eurer Kombo. Dann geht es auch schon los mit der Tour durch die ersten Städte, wo die ersten kleinen Gigs auf euch warten. Für jeden Auftritt sammelt ihr Geld und Fans, wodurch ihr nach und nach neue Städte und damit auch neue Songs freischaltet. Zwischendrin warten spezielle Herausforderungen wie Bandduelle oder Wohltätigkeitskonzerte auf euch. Ausserdem könnt ihr Personal einstellen, das euch mehr Geld oder Fans bringt.

Zu den über 40 Songs, die allesamt im Original vorliegen, gehören unter anderem Rockbretter wie Bon Jovis Livin' On A Prayer, 3 Doors Down mit Kryptonite oder Pearl Jam mit Alive. Auch Klassiker von The Who, den Jackson 5 und The Police gehören zum Repertoire. Weitere Künstler, die in Rock Band Unplugged ihren akustischen Auftritt haben, sind Blink 182, Billy Idol und auch die hierzulande mittlerweile recht bekannten All American Rejects. Die Songliste bietet also einen schönen Kompromiss aus bekannten Songs, aktuellen Titeln und echten Klassikern. Da sollte für jeden etwas dabei sein. Bei den meisten Songs handelt es sich übrigens um Titel, die in anderen Rock Band-Spielen bereits dabei waren. Nur einige Stücke gibt es zunächst exklusiv für die PSP-Version. Neue Songs gibt es übrigens im Onlinestore zum Download, hier werdet ihr aber noch mal zur Kasse gebeten. Umsonst ist schliesslich nur der Tod und selbst der kostet das Leben. Aber nun genug von solchen spitzfindigen Weisheiten.

Ich bin so einsam

Technisch kann sich Rock Band Unplugged auf der PSP durchaus sehen lassen. Die 3D-Band, die im Hintergrund ihre Performance abliefert, wurde schön animiert und kann optisch, gemessen an den Möglichkeiten der Konsole, überzeugen. Leider trüben vergleichsweise lange Ladezeiten das Gesamtbild etwas. Das grösste Versäumnis aber ist der Mehrspielermodus von Rock Band Unplugged. Es gibt nämlich keinen. Der Titel ist ein reines Solospiel, was uns voller Unverständnis den Kopf schütteln lässt. Gerade Rock Band hätte sich doch für einen kooperativen Mehrspielermodus empfohlen, ja förmlich aufgedrängt. Warum hier nicht entsprechend gehandelt wurde, kann man nur mutmassen. Fakt ist, es gibt keinen Mehrspielermodus und das ist für ein Rock Band-Spiel beinahe unverzeihlich.

Rock Band Unplugged
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Rock-Band-Unplugged


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Tobias Kuehnlein am 22 Jul 2009 @ 13:34
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