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Metal Gear Solid - Peace Walker: Review

  Playstation Portable 

Nach dem herausragenden Metal Gear Solid: Guns of the Patriots für PS3 rudert Kojima Productions in der Zeit zurück und erzählt die Geschichte rund um Big Boss weiter. Während der Vorgänger Portable Ops nur einen netten Handheld-Ableger darstellte, soll man Metal Gear Solid - Peace Walker wieder als Meilenstein der Unterhaltungssoftware verstehen. Wir haben unseren Schalldämpfer gesäubert, die Magazine durchgeladen und uns auf Schleichmission begeben.

Nun gibt es ja Leute, die dem Entwickler Hideo Kojima gerne Innovationsarmut vorwerfen oder gar über sein Festhalten an veralteten Spielelementen schimpfen. Dabei kann man eines nicht von der Hand weisen: Der kreative Kopf hinter der Metal-Gear-Solid-Reihe beweist jedes Mal aufs Neue, wie viele Lücken sich in der Geschichte des MGS-Universums noch verbergen, die gestopft werden wollen. Immer wieder fällt dem Japaner etwas anderes ein, spinnt daraus eine spannende Story und verwebt diese mit spektakulär geschnittenen Zwischensequenzen. Metal Gear Solid - Peace Walker ist zwar für die PSP erschienen, macht aber in Sachen überzeugender Unterhaltung und Präsentation keine Ausnahme.



Soldaten ohne Grenzen

Metal Gear Solid - Peace Walker fängt da an, wo Snake Eater aufhört und knüpft somit nahtlos an die Portable-Ops-Reihe an, welche ebenfalls für die PSP erschienen ist. Im Jahre 1974 hat Big Boss alias Naked Snake nach dem Tod seiner Mentorin deren Titel angenommen und mittlerweile seine eigene Söldnergruppe - die Militaires Sans Frontières - ins Leben gerufen. Doch Snake bleibt keine Zeit, um in Ruhe mit seinen Soldaten am Strand zu trainieren, denn Professor Ramon Galvez bittet um seine Hilfe. In Costa Rica hat sich eine mysteriöse militärische Bedrohung festgesetzt, die mit den modernsten Waffen ausgestattet ist. Der costa-ricanischen Regierung sind allerdings die Hände gebunden, da die führenden Kräfte selbst zur Neutralität verpflichtet sind. Natürlich sind das nur die groben Storyzüge, mit denen der Titel beginnt. Tatsächlich aber entwickelt sich die Geschichte zu einem weitaus verworrenerem Gebilde und nichts ist, wie es zu sein scheint. Die herrschende Komplexität und Tiefgründigkeit lassen euch dabei zu keiner Zeit die grossen Konsolenbrüder missen. Übrigens wird die Handlung wie beim Vorgänger durch hübsche Comiczeichnungen vorangetrieben, bei denen ihr sogar ab und an eine bestimmte Taste drücken müsst, ähnlich den aus anderen Konsolenspielen bekannten Quick-Time-Events - klasse.


Metal Gear Solid - Peace Walker
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Mirco Kaempfer


Metal-Gear-Solid---Peace-Walker


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Mirco Kaempfer am 08 Jul 2010 @ 09:12
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