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WipEout 2048: Review

  PlayStation Vita 

WipEout und PlayStation - diese beiden Dinge sind so unzertrennbar wie das Amen und die Kirche, Mario und Peach oder Jak und Daxter. Ein neues PlayStation-System ohne einen entsprechenden Ableger der beliebten Zukunftsraserei ist daher also unvorstellbar. Dessen ist sich auch Sony durchaus im Klaren und veröffentlicht daher gleich passend zum Start der PlayStation Vita den neuesten Sprössling namens WipEout 2048. Die Zahl im Titel deutet es schon an: es geht zurück in die Zukunft. Wie gut die Anfänge der Anti-Gravity-Racing-Championships eingefangen werden, zeigt euch natürlich unser Testbericht.

Ein Sprung ins Jahr 2048

Wie der Name schon sagt, handelt es sich bei WipEout 2048 um ein Prequel, behandelt es doch die Anfänge der Anti-Gravity-Racing-League und spielt ein paar Jahre vor dem ersten WipEout für die gute alte PlayStation, welches im Jahre 2052 angesiedelt ist. Behandelt werden die Jahre 2048 bis 2050, was sich auch deutlich in der unmittelbaren Umgebung widerspiegelt. Abseits der Rennpisten haben sich die Entwickler nämlich deutlich am aktuellen Weltbild orientiert und dieses dezent an das WipEout-typische Zukunftsszenario angepasst. Das sieht im Endeffekt nicht nur gut aus, sondern bringt nebst etwas frischem Wind auch ein klein wenig altertümlichen Charme mit sich.

Schade ist dabei, dass lediglich im hübschen Intro des Spiels ein grosses Augenmerk auf die Evolution des Rennwagens und somit auch jene des Rennsports an sich gelegt wurde. Zu gerne hätten wir selbst den Übergang von fahrenden zu pfeilschnell gleitenden Rennboliden miterlebt, doch bleibt uns dies leider verwehrt. Macht aber nix, denn dafür treffen wir wieder auf altbekannte Rennställe wie Feisar, AG Systems, Auricom, Qirex oder pir-hana, und dürfen uns bei entsprechendem Spielfortschritt sogar in einen entsprechenden Prototypen mit speziellen Fähigkeiten setzen.



Mit Vollgas durch die Kampagne

WipEout 2048 macht ein paar Dinge anders als seine Vorgänger. Noch immer kämpft ihr euch mit roher Waffengewalt über toll designte Strecken, und noch immer gehört die Streckenbegrenzung in höheren Geschwindigkeitsklassen nicht zu euren besten Freunden. Allerdings schaltet ihr neue Strecken und Gleiter nicht mehr einfach nur durch Rennsiege frei, sondern sammelt durch Siege oder andere entsprechende Platzierungen Erfahrungspunkte, die für Stufenaufstiege eingesetzt werden. Wer in seinem Rang aufsteigt, schaltet zudem spezielle Events frei, in denen ihr beispielsweise an die bereits angesprochenen Prototypen kommt, die frisch aus den Entwicklungslabors der Rennteams entwichen sind.

WipEout 2048 setzt bezüglich Menüführung ausserdem vollkommen auf Berührung - eine Navigation mittels Tasten ist nicht möglich. Dementsprechend aufgeräumt und übersichtlich kommen die Menüs daher. Auch bei der Steuerung haben die Entwickler Rücksicht auf die speziellen Fähigkeiten der Vita genommen und geben euch somit die Möglichkeit, eure Gleiter mit Berührungen und Neigungen zu kontrollieren. Mit dem rückseitigen Touchpad kontrolliert ihr dabei den Schub, während die Steuerung der Gleiter selbst durch das Neigen des Handhelds bewerkstelligt wird. Von wirklicher Kontrolle kann bei dieser Konfiguration aber nicht die Rede sein, und jeder, der sich ernsthaft mit diesem Rennspiel auseinandersetzen will, wechselt innerhalb weniger Minuten wieder auf die traditionelle Stick- und Button-Steuerung. Diese ist gewohnt genau und vermittelt in allen Lebenslagen ein perfektes Fahrgefühl. Vor allem in höheren Geschwindigkeitsklassen ist eine exakte Kontrolle der Gleiter Pflicht.

WipEout 2048
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Andy Wyss


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Andy Wyss am 13 Feb 2012 @ 15:15
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