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Reality Fighters: Review
Die eigentlichen Kämpfe gestalten sich in den ersten Spielminuten auch entsprechend witzig, und es macht anfangs durchaus Laune, mit einem der eigenen Freundin nachempfundenen Charakter auf die Gegner einzuprügeln. Leider geht bei den Kämpfen schnell einmal die Übersicht flöten, wenn die Vita nicht stillgehalten wird. Selbst bei vorgefertigten Arenen bleibt die rückseitig angebrachte Kamera aktiv und verändert je nachdem, wie ihr die Vita haltet, den Blick auf das Geschehen. Darunter leidet der Spielspass. Beat 'em up-Profis dürften von der zwar comicartigen, aber biederen B-Movie-Präsentation, die auch eure Geschmacksnerven des Öfteren auf die Probe stellen dürfte, schnell genug haben, während sich Einsteiger an dem unausgewogenen Schwierigkeitsgrad stören dürften. So sind Story-Kämpfe zu Beginn zu leicht, während finale Konfrontationen schon fast für Frust sorgen können.
So darf die Langzeitmotivation auch aufgrund des für Profis eher anspruchslosen Gameplays durchaus hinterfragt werden. Zwar lassen sich massenhaft Kleidungsobjekte freischalten, doch ob allein dadurch der Spielspass ansteigt, bleibt fraglich. Immerhin: Für unterwegs oder ein kurzes Match zwischendurch hat Reality Fighters auch dank sehr fixen Ladezeiten Potential, und die integrierte Fotofunktion ist begrüssenswert.
Mehr Spieler, mehr Spass?Reality Fighters verfügt auch über einen lokal wie online funktionierenden und für zwei Spieler geeigneten Mehrspielermodus, der allerdings das Einlösen des Netzwerk-Passes benötigt, der der Verkaufsversion beiliegt. Aufgrund noch leerer Server und auch im eigenen Umfeld fehlender Konkurrenz konnten wir diese Funktionen allerdings noch nicht ausgiebig testen. Via Near-Applikation lassen sich ausserdem freigespielte Gegenstände verschenken beziehungsweise Geschenke von anderen Spielern herunterladen.
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