Hallo Gast
Es ist die Aufgabe der Politiker Missstände, Baustellen oder gesellschaftliche Probleme zu entdecken, zu diskutieren und zur Abstimmung zu bringen. Im Falle von "Killerspielen" ist es bereits bis zum Schweizer Bundesrat hinauf gekommen. Seine Sicht der Dinge ist Balsam für alle erwachsenen Gamer. Hier die wichtigsten Passagen aus dem ganzen Bericht (PDF):
Aus moralischer Perspektive mag das Urteil über Gewaltdarstellungen in Medien negativ ausfallen. Eine generelle Gefährdung Heranwachsender durch den Konsum von Gewaltdarstellungen in Neuen Medien muss aus wissenschaftlicher Sicht jedoch als kaum existent angesehen werden. Es ist unabdingbar, Kontextfaktoren in die Analyse und Bewertung des Gefährdungspotenzials von gewaltdarstellenden Neuen Medien einzubeziehen. Medienwirkungen entfalten sich immer im Zusammenhang mit sozialen, personalen und medialen Kontextfaktoren, die überdies komplex vernetzt sind. [...] Die Schaffung einer nationalen und medienübergreifenden Zertifizierungsstelle wie in den Niederlanden wäre mit einem unverhältnismässig grossen Aufwand mit beschränktem Mehrwert gegenüber dem bestehenden System verbunden.
Noch ist das Thema in der Schweiz aber weiterhin heiss. Erst diese Woche wurde GBase-Geschäftsführer Erik Beyer vom SF DRS (Redaktion 10vor10) kontaktiert und um Mitarbeit bei einem Beitrag direkt im Bundeshaus gebeten. Um den erst kürzlich gegründeten Verein Gamerights medial zu unterstützen, überliess er dem PR-Verantwortlichen Andres Schaffhauser das Feld, welcher Zeit fand und es in die hiesigen Medien geschafft hat. Der SF-Beitrag wird in den nächsten Tagen ausgestrahlt.
Wer sich ab heute bis zum 30.06.2009 den GBase-Newsletter abonniert, hat die Chance auf eine Xbox 360 (60 GB) inkl. 2 Controller sowie DAMNATION! Weitersagen!