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Super Mario Maker: Review

  Nintendo Wii U 

Es ist schon lange her, dass Nintendo seinen Spielern mit Mario Paint das letzte Mal einen kreativen Werkzeugsatz übergeben hat. Zum dreißigjährigen Geburtstag spendieren die Japaner ihren Fans mit Super Mario Maker nun einen Baukasten, der einen perfekten Abschluss für die Mario-Reihe, wie wir sie kennen, bilden könnte.

Plötzlich super

Als der Mario Maker bei der Präsentation auf der E3 2014 noch ohne seinen Super-Prefix auskommen musste, wurde der Levelbaukasten noch ein wenig belächelt und eher als ein kleines Projekt wahrgenommen. Spätestens seit der diesjährigen E3 hat sich das Bild allerdings stark gewandelt, denn mit dem Super-Kennzeichen kam plötzlich deutlich mehr Komplexität und dadurch eine neue Faszination. Im Grunde genommen bietet euch Nintendo mit dem Super Mario Maker nichts anderes als einen Level-Editor für 2D-Mario-Levels, doch die Art und Weise, wie die Japaner diesen präsentieren, zeigt, wie viel Liebe im Detail steckt.

Schritt für Schritt zum Glück

Dabei sieht Super Mario Maker am Anfang gar nicht so beeindruckend aus. Gerade einmal zwölf Elemente stehen euch zur Verfügung, die ihr in der in Quadrate eingeteilten Welt verteilen dürft und Beginn gerade mal ausreichen, um den Oberwelt-Teil des allerersten Super-Mario-Bros.-Levels nachzubauen. Je länger ihr aber mit dem Baukasten herumspielt, desto mehr Elemente werden euch zur Verfügung gestellt. Da wären funktionierende Röhren, selbstlaufende Förderbänder, diverse Power-ups, Hammerbrüder, Geister, POW-Blöcke und überhaupt fast alles, was die altehrwürdige Serie in den letzten 30 Jahren so an Objekten angesammelt hat. Was zu Beginn etwas limitierend wirkt, fordert euch aber dazu auf, das Maximum aus den zur Verfügung stehenden Mitteln herauszuholen. Durch einen Patch, der nach der Veröffentlichung herausgegeben wurde, wurde darüber hinaus auch die Wartezeit für neue Objekte ordentlich reduziert.

Super Mario Maker

Doch Super Mario Maker bietet noch mehr, als nur neue Objekte. So dürft ihr euch auf ein Wiedersehen mit verschiedenen Grafikstilen freuen. Seid ihr zu Beginn noch auf die Pixelgrafik des Originalspiels und die moderne 3D-Präsentation der New-Super-Mario-Bros.--Serie begrenzt, so könnt ihr nach kurzer Zeit auch auf die Sprite-Sätze von Super Mario Bros. 3 sowie Super Mario World zugreifen. Ändert ihr den Stil, verändert sich aber auch das Gameplay leicht. Schildkrötenpanzer könnt ihr zum Beispiel erst mit Super Mario Bros. 3 aufnehmen, Super Mario World führte dafür den Spin-Sprung ein, und mit dem aktuellsten Grafik-Set könnt ihr dann sogar an Wänden entlanggleiten und einen Wandsprung durchführen. Da ihr beim Bau der Levels nach Belieben zwischen den Stilen umschalten könnt, wirkt es motivierend, auf die jeweiligen Gameplay-Besonderheiten einzugehen und alternative Wege für die jeweiligen Stile einzubauen.

Super Mario Maker
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Patrik Nordsiek

Super-Mario-Maker


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Patrik Nordsiek am 05 Okt 2015 @ 17:38
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