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New Super Mario Bros. U: Review

  Nintendo Wii U 

Wer kann sich heutzutage eine Nintendo-Konsole ohne ein Mario-Spiel vorstellen? Das Franchise ist inzwischen zur wahren Goldgrube avanciert und beschert dem japanischen Unternehmen bei jeder Veröffentlichung regelmässig positive Zahlen. Dass ein entsprechender Seriensprössling auch beim Release der neuen Nintendo Wii U nicht fehlen darf, versteht sich daher schon fast von selbst. Wir haben geklärt, ob der fröhliche Klempner seine Qualitäten ebenfalls auf dem frischen Videospielsystem unter Beweis stellen kann.

Innovationen voraus?

Wenn eine Videospielreihe in regelmässigen Abständen neue Titel generiert und sich am Gameplay kaum etwas ändert, wird schnell von Franchise-Melkerei gesprochen. Super Mario scheint da irgendwie eine Ausnahme zu sein. Sicherlich waren die 3D-Ableger mit neuen Ideen bepackt, doch zugegebenermassen waren die 2D-Teile stets mit den gleichen Attributen belegt. Der Spieler springt, rennt und bewegt sich je nach Situation von links nach rechts oder von unten nach oben. Nun erscheint mit New Super Mario Bros. U ein frisches Produkt für die neue Konsole. Sind spürbare Neuerungen vorhanden, die einem direkt zu Beginn ins Gesicht hüpfen?

Definitiv nicht. Das ist aber keineswegs schlimm, denn der Titel versteht sich als sehr klassischer Serienteil und verkörpert damit alles, was man kennen und schätzen gelernt hat. Das beginnt schon bei der Geschichte, die zwar leicht abgeändert wurde, aber immer noch die gewohnt geringen Ausmasse bietet. So will Bowser die Prinzessin ein weiteres Mal für sich gewinnen. Doch anstatt sie zu entführen, taucht er mit seinem protzigen Luftschiff auf und befördert Mario mitsamt seinen Freunden aus dem Schloss. Damit wird das holde Weib quasi als Geisel gehalten und der mutige Klempner bahnt sich seinen Weg zurück, um sie aus ihrer Gefangenschaft zu befreien.

New Super Mario Bros. U

Sicherlich kein tiefgründiger Plot, der mit einem Werk von grossen Autoren mithalten könnte, doch so etwas würde wohl auch niemand erwarten. Solche Einlagen braucht New Super Mario Bros. U nicht. Es funktioniert ohne Story, ohne Innovationen und mit altbekannten Mechaniken. Es genügt die Motivation, wenn man das Spiel startet, die hübsche Weltkarte vor sich sieht und weiss, dass nun viele liebevolle Areale auf einen warten. Und das ist ganz klar auch der Fall, denn Nintendo hat es natürlich nicht versäumt, spassige und natürlich ebenfalls anspruchsvolle Levels zu integrieren. Timing ist genauso wichtig wie Präzision, und nicht wenige Anläufe enden in den Abgründen des Jenseits. Unfair ist das Videospiel aber zu keinem Zeitpunkt. Alle Umgebungen sind zu schaffen, sei es mit der nötigen Geduld oder einfach nur mit ein wenig Übung. Wer jedoch trotzdem in die Röhre schaut und einen Bildschirmtod nach dem anderen erleidet, wird zum Glück nicht vollends aus dem Spiel geworfen.

Nach einigen Fehlversuchen besteht nämlich die Möglichkeit, den Superassistenten zu nutzen. Damit kommt Marios Kumpane Luigi ins Spiel und löst den gesamten Level, ohne dass das eigene Eingreifen erforderlich ist. Es ist, als würde man sich ein Video mit der perfekten Lösung anschauen, und man kann dann einfach mit dem nächsten Part fortfahren. Dabei widerfahren dem Spieler keinerlei Nachteile. Gerade ungeübte oder jüngere Hüpf-Athleten werden so vor Frustmomenten geschützt. Eine gute Idee also, um alle Spielergruppen bei der Stange zu halten.

New Super Mario Bros. U
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Daniel Dyba


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Daniel Dyba am 29 Nov 2012 @ 10:21
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