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Nintendo Land: Review

  Nintendo Wii U 

Spiel, Spass und Spannung gibt es nur beim Überraschungsei? Keineswegs. Zumindest verfolgt der Hersteller Nintendo dieses Kredo auch bei seinem jüngst veröffentlichten Starttitel namens Nintendo Land. Bei der Präsentation auf der E3 waren viele vom kindlichen Stil abgeschreckt. Doch verbirgt sich hinter dieser Fassade vielleicht doch ein ausgereifter Titel, der den Vollpreis wert ist? Wir haben uns im Test hinreichend mit dem Videospiel beschäftigt.

Auf ins Abenteuerland

Seit dem Erscheinen der Nintendo Wii sind Minispielsammlungen sozusagen sowohl Fluch als auch Segen für den Hersteller. Viele Titel konnten in der Vergangenheit leider kaum eine ansprechende Qualität erreichen, und für Hardcore-Spieler war ebenfalls nur sehr wenig Stoff vorhanden. Doch nun bringt Nintendo selbst wieder einmal eine Sammlung in den Handel, die Gelegenheitsspieler genau wie Puristen begeistern soll. Nintendo Land liegt der Konsole dieses Mal nicht standardmässig bei wie damals Wii Sports bei der Veröffentlichung der Vorgängerkonsole. Mit dem Erwerb des Premiumpakets bekommt man zwar eine Version dazu, doch die anderen Bundles werden ohne das Party-Spiel ausgeliefert. Natürlich ist auch eine entsprechende Vollpreisfassung im Handel zu haben.

Nintendo Land

Doch lohnt sich die Investition? Und vor allem: Was steckt eigentlich hinter dem Titel? Startet man das Spiel, landet man zunächst auf dem so genannten Plaza. Das ist ein Ort, an dem man sich frei bewegen und zu den einzelnen Attraktionen, womit die Minispiele gemeint sind, laufen kann. Sofern die Konsole mit dem Internet verbunden ist, tobt auf dem Plaza sogar richtiges Leben. Dann sind nämlich die Miis anderer Nutzer in dem Areal unterwegs und offenbaren zuvor im Miiverse gepostete Nachrichten. Das kann zum Beispiel ein Gruss sein, den man allen Spielern hinterlässt, oder die Meinung, wie man Nintendo Land eigentlich findet. Wahlweise kann diese Erfahrung zudem gefiltert werden. Will man nur Botschaften deutschsprachiger Natur bekommen, ist dies genauso möglich.

Möchte sich der Spieler nicht auf dem Plaza bewegen, können die einzelnen Attraktionen ebenfalls über eine Listenansicht angewählt werden. Insgesamt zwölf Minispiele stehen zur Auswahl. Sechs von ihnen sind reine Solo-Abenteuer. Drei weitere Titel können allein oder mit bis zu fünf Personen gestartet werden, und wiederum drei Attraktionen sind ausschliesslich für Mehrspieler reserviert. Sämtliche Minispiele sind an beliebte Franchises wie Super Mario, Donkey Kong und F-Zero angelehnt. Jedoch versuchen die Herausforderungen keineswegs, bekannte Gameplay-Elemente in irgendeiner Art zu kopieren. Vielmehr wurden Details übernommen und in ein ganz anderes Gefüge gesteckt. Sehr löblich, denn die Entwickler haben sich einige wirklich gelungene Spielereien einfallen lassen.

Nintendo Land
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Daniel Dyba


Nintendo-Land


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Daniel Dyba am 06 Dez 2012 @ 12:30
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