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SSX Blur: Review

  Wii 

Das erfolgreiche Ausführen von Tricks bringt euch nicht nur satte Punkte, sondern steigert auch eure Groove-Anzeige, welche sich am rechten Bildschirmrand befindet. Diese ist gleich für zwei Dinge gut: Zum einen könnt ihr mit den gesammelten Punkten jederzeit einen Boost auslösen. Auf der anderen Seite stehen euch ab Groove-Level 3 die so genannten Übertricks zur Verfügung. Wenn ihr euch dann in der Luft befindet, erscheint am unteren Bildschirmrand ein kleines Symbol - zum Beispiel ein Z. Wenn ihr jetzt den A-Knopf betätigt, müsst ihr per Wiimote dieses Symbol nachzeichnen. Sofern ihr alles richtig gemacht habt, gelangt ihr in eine Art Bullet-Time-Modus. Durch die Verlangsamung könnt ihr dadurch selbstverständlich mehr Tricks ausführen und dadurch den Score knacken. Allerdings gibt es wegen der zum Teil recht komplexen Formen ziemlich oft Probleme, wenn zuweilen das gezeichnete Symbol trotz mehrerer Versuche nicht erkannt wird. Dadurch können euch wichtige Punkte entgehen, die ihr für den Sieg benötigt. Hier wäre vielleicht eine Tastenkombination oder ein einfacher Druck auf eine beliebige Taste effektiver und vor allem einfacher gewesen.

Wie oben bereits geschrieben, werdet ihr eine Menge Einarbeitungszeit mit euch bringen müssen, bevor ihr die Steuerung beherrscht. Das Spiel zeigt euch zwar in den Tutorials, wie die Steuerung von der Hand geht, jedoch will sie zu keiner Zeit so richtig funktionieren. Wenn ihr euch jedoch reinkämpft und das gesamte Kontrollschema verinnerlicht, dürfte es keine Probleme geben. Vor allem für Anfänger und jüngere Spieler dürfte die hakelige und knifflige Steuerung für jede Menge Frustmomente sorgen. Gerade die Slaloms sind eine äusserst harte Nuss, da nicht nur die Steuerung perfekt beherrscht werden muss, sondern auch die Strecke. Hier hätte man sich über ein alternatives Steuerungssystem Gedanken machen müssen.

Frische Optik

Grafisch kann man SSX Blur fast nichts ankreiden. Denn der Fun-Sport-Titel aus dem Hause Electronic Arts ist ohne Zweifel erhaben und sicherlich einer der derzeit schönsten Wii-Titel. Wie schon in den Vorgängern, sind auch in Blur die Berge extrem gross ausgefallen und überzeugen mit schönen Strecken, die durch Wälder, Höhlen oder über gefährlichen Gefälle führen. Solltet ihr einmal mit der Nase bremsen, hüllt der Schnee euren Charakter komplett ein und erst während der Fahrt kommt ihr davon wieder los. Das einzige Problem ist jedoch die Kollisionsabfrage, die nicht immer glaubwürdig rüberkommt. Wenn ihr über einen kleinen Stein stolpert, hilft nur das schnelle schütteln der Controller. Besonders ärgerlich ist es, wenn ihr dadurch eure Groove-Anzeige entleert.

Wenn ihr euren Groove-Level jedoch immer schön hoch haltet, hat dies auch Auswirkungen auf den Sound. Je höher er ist, desto dynamischer verhält sich die Musik und umso mehr Punkte könnt ihr ergattern. Der eigentliche Soundtrack kann auch überzeugen und bietet ein schönes Flair. Leider wiederholt sich dieser schnell und auch sämtliche Kommentare wurden im Englischen belassen.

Auch SSX Blur wurde ein Online-Modus verwehrt und ihr könnt höchstens via Splitscreen offline mit einem weiteren Mitspieler um den Highscore kämpfen.

SSX Blur
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Daniel Hanin am 01 Apr 2007 @ 08:05
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