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Zack & Wiki - Quest for Barbaros' Treasure: Review
Jack Sparrow war gestern. Jetzt machen Zack und sein tierischer Kumpel Wiki die sieben Weltmeere unsicher. In ihrem ersten Abenteuer für die Wii sind die beiden hinter einem lange verschollenen Schatz her, den sie allerdings nur mit Hilfe des legendären Piraten Barbaros finden können. Dumm nur, dass sie diesen erst wieder mühsam zusammenflicken müssen und die einzelnen Körperteile in goldenen Schatzkisten über sieben gefährliche Orte verstreut sind, an denen diverse Gefahren und Hindernisse auf sie warten. Um diese zu überwinden, braucht ihr in erster Linie Köpfchen. Denn auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht, handelt es sich bei Capcoms neuestem Werk um das erste Point & Click-Adventure für Nintendos Wii. Ob der Einstand gelungen ist, verraten wir euch in unserem Review.
Zack und Wiki müssen also den legendären Piraten Barbaros wieder zusammensetzen. Mehr braucht ihr zur Story im Grunde genommen nicht zu wissen, da diese sowieso völlig nebensächlich ist. Im Vordergrund stehen ganz klar die vielen, oft sehr fairen und logischen Rätsel, welche ihr in den insgesamt 24 abwechslungsreichen Levels lösen müsst, um schlussendlich an die goldene Schatzkiste zu gelangen. Der Schwierigkeitsgrad der Rätsel reicht von sehr einfach bis hin zu knüppelhart, so dass sich selbst erfahrene Zocker nie unterfordert fühlen dürften.
Zu Hilfe!Dank so genannter Hilfepuppen, welche ihr mit euren gesammelten Goldmünzen kaufen und jederzeit gegen einen nützlichen Tipp zur Lösung eines Rätsels eintauschen könnt, brauchen jedoch auch Anfänger nicht zu verzweifeln. Allzu oft solltet ihr diese Puppen allerdings nicht benutzen, da sie im Laufe des Spiels immer teurer werden und eure Bewertung, die ihr am Ende jedes Levels erhaltet, deutlich schmälern. Gleiches gilt im Übrigen auch für die Tickets, mit denen ihr euch nach eurem Ableben wiederbeleben lassen könnt. Im Gegensatz zu den meisten anderen Genrekonkurrenten, könnt ihr bei Zack & Wiki: Der Schatz von Barbaros also auch schon mal das Zeitliche segnen. Habt ihr dann kein Ticket auf Vorrat, müsst ihr den gesamten Level wohl oder übel noch einmal von vorne beginnen. Da die Levels grösstenteils nicht besonders umfangreich sind, lässt sich das jedoch ziemlich leicht verschmerzen.
Wesentlich mühsamer sind hingegen die vielen Trial & Error-Passagen. So kommt es beispielsweise immer wieder vor, dass man einen Level aufgrund eines kleinen Fehlers nicht mehr beenden kann, ohne dass einen das Spiel in irgendeiner Form darauf hinweist, was unnötig viel Zeit und Nerven kostet. Kaum verwunderlich ist daher auch die verhältnismässig lange Spieldauer von etwas mehr als 20 Stunden. Wer wirklich alle Geheimnisse entdecken will, wird sich sogar noch deutlich länger mit dem Spiel beschäftigen müssen.
Was die Entwickler ebenfalls ins Spiel integriert haben, ist ein Multiplayer-Modus, dank dem euch bis zu drei weitere Freunde beim Rätsellösen unterstützen können, indem sie euch beispielsweise Wege einzeichnen oder bestimmte Schlüsselstellen markieren, was insbesondere für jüngere und unerfahrene Zocker eine ganz nette Idee ist. Für Langzeitmotivation sorgt der Mehrspielerpart damit aber nicht, welche angesichts der vielen versteckten Extras und Goodies aber sowieso schon hoch genug ist.
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 Tim Richter
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