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Gears of War 4: Review

  Xbox one 

Microsoft hat neben dem Halo-Universum vor allem auch die Spielemarke Gears of War im Shooter-Segment positioniert. Das hat auch gut geklappt, was man bereits anhand der inzwischen erschienenen Serienteile erkennen kann. Doch Epic Games hat den Staffelstab bei der Spieleentwicklung inzwischen abgegeben, und mit den Mannen von The Coalition muss sich ein neues Team der großen Erwartungshaltung stellen. Darf man sich also über ein gänzlich frisches Erlebnis freuen?

Alte und neue Gesichter

Was haben die Fans von Gears of War in den letzten Jahren nicht alles erlebt. In der Haut von Marcus Fenix haben sie so manch eine Schlacht gegen die fiesen Locust bestritten, Freunde fallen sehen und Gegner in ihre Einzelteile zerlegt. Kaum verwunderlich also, dass sich die alte Riege rund um den Hauptcharakter nach einigen Jahren nun im Ruhestand befindet. Einen Grund zu kämpfen gibt es ohnehin nicht mehr. Der Feind wurde besiegt und die Welt wird mithilfe der KOR-Regierung neu aufgebaut. Doch während die Leichen der Gegner in Massengräbern unter der Erde verrotten, warten auf der Oberfläche ganz andere Gefahren. Die Wetterlage etwa fabriziert regelmäßig gewaltige Stürme, die nur von enormen Barrikaden abgehalten werden können.

Eine große Aufgabe für den Wiederaufbau also. Doch während die KOR zunehmend auf Roboter zur Verteidigung setzt, werden lebende Kämpfer zusehends ausgemustert. Einer, der diesem System nun den Rücken gekehrt hat, ist JD Fenix, kein Geringerer als der Sohn von Marcus Fenix. Gemeinsam mit ein paar Freunden handelt er sich einigen Ärger mit der KOR ein und muss sich schon bald mit aller Waffengewalt gegen die mechanischen Widersacher verteidigen. Das ist aber noch nicht alles, denn nachdem Freunde von JD verschleppt wurden, offenbart sich den Recken nach und nach ein neuer Feind.

Gears of War 4

Der Grundstein einer neuen Ära also? Zumindest fast, denn während man als JD unterwegs ist, trifft man im Laufe der Geschichte auch auf alte Gesichter, die Fans der Serie längst kennen sollten. Bereits der Einstieg versprüht Nostalgie, denn während einer Rede über die vergangenen Jahre darf man auch einige Ausschnitte aus den vorangegangenen Kriegen spielen. Die Gegenwart verspricht aber keine weniger wertige Handlung zu bieten. Gewohnt dicht und mit ordentlich gewürzten Sprüchen bekommt man eine recht lineare, aber überaus zufriedenstellende Story präsentiert. Gears of War 4 versteht sich als Grundstein für eine neue Trilogie und reicht damit auch nach und nach die Verantwortung an die neuen Charaktere weiter, die zwar mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben wie einst ihre Vorgänger, aber eben doch in anderen Zeiten leben.

Die Inszenierung der Handlung bleibt dabei auf einem stets hohen Niveau, was nicht nur an dem Plot selbst liegt, sondern vor allem auch an vielen Dingen drumherum. Sei es die gelungene deutsche Synchronisation, der treibende Soundtrack oder aber die umwerfende Optik. Grafisch legen die Macher im Vergleich zum Vorgänger noch eine Schippe drauf. Fast schon routinemäßig bewegt man sich durch dunkle Minen, alte Städte und rostige Fabrikhallen. Tolle Effekte und eine ordentliche Texturschärfe versüßen da nur noch das Erlebnis. Lediglich in einigen besonders actionreichen Szenen wie einer Motorradfahrt kommt es auch mal zu Rucklern, die aber zu verschmerzen sind.

Gears of War 4
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Daniel Dyba

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Daniel Dyba am 17 Okt 2016 @ 18:07
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