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Quantum Break: Review

  Xbox one 

Entwickler Remedy hat im Hinblick auf die Videospielgeschichte einen unvergesslichen Teil zum Genre der Actionspiele beigetragen. Nach Max Payne hat man sich dem Gebiet keineswegs abgewandt. Dennoch haben die Macher versucht, auch andere Nuancen mit einzubringen und etwa in Alan Wake den Mystery-Faktor zu betonen. Mit Quantum Break hat das Studio nach langer Zeit wieder einmal ein exklusives Spiel für die aktuelle Microsoft-Konsole zu bieten. Wir haben uns dem Titel gewidmet.

Die Zeit läuft davon

Die Zeit ist die Todesursache Nummer 1. Mit dieser Äußerung beginnt Quantum Break, und irgendwie hat der Charakter Jack Joyce, der hier spricht, durchaus Recht. Irgendwann läuft unser aller Zeit ab. Aber was ist, wenn diese Zeit aus den Fugen gerät? Zu einem unkontrollierten Wirrwarr verschiedener Zeitstränge wird und alles, was man bisher kennt, zu zerstören droht? Was, wenn die Zeit gar ein Ende findet?

Das sind einige der zentralen Fragen von Quantum Break. Dabei fängt alles eigentlich ziemlich ruhig an, schließlich will Jack nur einen alten Freund besuchen und kehrt dafür in seine Heimatstadt zurück. Dort will sein Kindheitsfreund Paul ein Experiment durchführen, das die Zukunft der Welt verändern könnte. Jack weiß nicht einmal, worum es geht. Nur, dass sich sein Bruder, ein aufstrebender Wissenschaftler, von dem Projekt abgewendet hat. Der Hauptcharakter soll seinen Bruder daher zur Vernunft bringen, doch zuvor darf Jack noch dem erwähnten Experiment beiwohnen.

Schnell wird klar, dass es um Zeitreisen geht. Klingt verrückt, doch die Ernsthaftigkeit wird erst klar, als das Ganze schiefgeht und ein Riss in der Zeit verursacht wird. Anomalien entstehen, die Zeit dreht sich nicht mehr nur in eine Richtung, und Minute um Minute scheint all das nur noch schlimmer zu werden. Doch als wäre das nicht genug, stürmen vermummte Leute das Experiment und sorgen für zusätzliche Verwirrung. Was ist da nur los? Diese Fragen werden nur ganz langsam beantwortet. Doch Jack hat genug Gründe, um das, was gerade geschieht, aufzuhalten. Kann er das aber überhaupt?

Quantum Break

Diese Frage stellt sich immer öfter, denn im Laufe von Quantum Break wird eine ungemein dichte Handlung geboten. Am ehesten kann man den Titel mit einem mitreißenden Action-Thriller vergleichen. Alles, was man braucht, findet hier ein Zuhause. Ein böser Megakonzern, alte Freundschaften, die sich verändert haben, und verräterische Auseinandersetzungen. Auch wenn viele Elemente vorhersehbar erscheinen, bietet Quantum Break doch eine ungeheure Bandbreite an Action und Intensität. Man merkt schnell, dass die Macher einen großen Fokus auf die Handlung gelegt haben. Es gibt nicht wenige Dialoge und anderweitig ruhige Momente, die einem den roten Faden näherbringen sollen. Ein Teil dieser Intensität wird vor allem auch durch die hochwertige Inszenierung unterstützt. Die vielen Zwischensequenzen wirken äußerst hochwertig und die ohne Zweifel tadellose deutsche Synchronisation trägt ihr Übriges bei.

Remedy geht hier allerdings noch einen Schritt weiter und unterstreicht damit die Konzentration auf die Handlung. Nach jedem Akt wird nämlich eine Folge der zu Quantum Break produzierten Live-Action-Serie abgespielt. Echte Schauspieler, hochwertige Action und eine interessante Einbindung werden hier geboten. Man fühlt sich zwar oftmals ein wenig in der Passivität zurückgelassen, doch ist es eine erfrischende Abwechslung, die einem eine Verschnaufpause von dem Gameplay bietet. Der besondere Clou: Die vier Episoden bieten inhaltlich unterschiedliche Versionen, je nachdem, welche Entscheidungen man im Spiel trifft. Allerdings sollte erwähnt werden, dass sich die Abweichungen ziemlich in Grenzen halten und einem große Entscheidungen nur an wirklich wenigen Stationen im Spiel abverlangt werden. Hier hätte man das Potenzial durchaus mehr ausschöpfen können, doch das hätte wohl den Rahmen gesprengt.

Quantum Break
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Daniel Dyba

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Daniel Dyba am 05 Apr 2016 @ 20:32
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