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XIII: Review
Cellshading scheint mittlerweile jedes Genre erobert zu haben. Ob es jetzt ein Adventure, ein Autorennen oder ein Funspiel ist. Gefehlt hatte da noch ein Shooter, und den hat Ubisoft mittels einer Comicportierung nun auf die Xbox gebracht. XIII wurde von Jean Van Hamme geschriebener und von William Vance gezeichnet und ist vor allem in Frankreich sehr erfolgreich.
GedächtnisschwundEin unbekannter Mann wacht ziemlich benommen an einem Strand auf, wo ihm eine Rettungsschwimmerin auf die Beine hilft. Diese Person muss man sogleich steuern und mit ihr der Dame im roten Badeanzug folgen. Alles scheint verschwommen, ein Helikopter fliegt vorbei, kurz darauf wird es einem wieder schwarz vor den Augen. Unser Protagonist kommt erst im Haus am Strand zu sich. Die Retterin telefoniert anscheinend mit dem Hauptquartier und überreicht XIII danach einen Schlüssel für ein Schliessfach in einer Bank. Bevor er sich bedanken kann fallen Schüsse und die Frau wird tödlich getroffen. Anscheinend hat es da jemand auf unseren Helden abgesehen. Somit wird man direkt in ein Gefecht gestürzt und muss sich gegen einige Angreifer mit dem wehren, was man findet. Hat man die ersten paar Gegner erledigt wird man vom FBI verhaftet und erfährt, das erste Teil von einem Puzzle, dass sich erst ganz am Schluss zusammensetzt: XIII, der nicht mal seinen eigenen Namen kennt, aber diese römischen Ziffern tätowiert hat, wird des Mordes am Präsidenten beschuldigt. Irgendwie scheint es eine Verschwörung zu geben, welche Rolle hatte er wohl dabei?
Das Puzzle setzt sich zusammenMit Traumsequenzen, die selbst gesteuert werden, deckt sich der Plot langsam auf. Diese Teile im Spiel sind wie der Rest im Comicstil gehalten, nur die Farben sind weg. Ganz in Grautönen und leicht verschwommen erinnert man sich an Geschehenes. Unterstützt wird das mit verzerrten Stimmen, die ganz weit weg klingen und anderen Geräuschen. Mit der Zeit lernt man so die anderen Nummern kennen, von Nummer I bis XX. Einige davon sind harte Kerle und fungieren als Zwischengegner, andere sind doch nicht so feindlich und sind daher ebenfalls in Gefahr. Aber die einzigen denen man wirklich trauen kann, sind ein General, der einem ausgebildet hat, und eine seiner weiblichen Offizieren, mit der man ab und zu mal gemeinsam die Gegner aus dem Weg räumt. Auch die helfen dem Gedächtnis von XIII wieder auf die Sprünge.
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