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Fantasy Life: Review

  Nintendo 3DS 

Der Alltag als Held kann schon anstrengend sein. Oder spannend. Vielleicht sogar erholsam? All das und noch viel mehr darf man in Fantasy Life erleben. Die Mischung aus klassischem The Legend of Zelda, Animal Crossing und Retro-Rollenspiel im Dragon-Quest-Stil ist unterhaltsam, aber manchmal auch lästig und etwas zu banal.

Es war einmal ...

Heile Welt im Königreich Reveria? Man könnte es meinen, doch irgendetwas stimmt hier nicht. König Erik schickt dem Spieler einen Brief und bittet in diesem um Hilfe, denn die tierischen Bewohner der nahe liegenden Wald- und Wiesengebiete verwandeln sich nach und nach in gefährliche Bestien. Schuld sind seltsame Steine, die vom Himmel gen Erde fallen und dort die eigentlich ganz friedlichen Tiere zu gemeinen Monstern machen. Sehr behäbig wird die Handlung in Form zahlloser Texttafeln und sporadischer, sehr hübsch gemachter Zwischensequenzen erzählt. Und das sei schon im Vorfeld gesagt: Ungeduldige Spieler, die sich schnellstmöglich ins Abenteuer stürzen wollen, dürften sich an den zu häufigen und grösstenteils sehr öde präsentierten Tipps, Infos und Hintergründen stören. Zwar ist die deutsche Übersetzung grundsätzlich gelungen, nur stellt sich durch die Menge erstaunlich schnell Langeweile ein.

Wie Wahl der Qual

Wer sich nicht daran stört, besonders häufig die A-Taste zum Weiterdrücken der Dialoge zu betätigen, wird nach und nach die Möglichkeiten von Fantasy Life kennenlernen. Zu Beginn muss man sich erst einmal für einen Job, eine Karriere, ein sogenanntes Leben entscheiden. Es gibt zwölf von ihnen , welche sich teils an klassischen Rollenspielen anlehnen. So darf man sich als Zauberer, Krieger oder Bogenschütze versuchen. Wer möchte, wählt die Karriere des Kochs, Anglers oder Bergarbeiters. Auch ein späterer Wechsel ist möglich, was Konsequenzen und neue Herausforderungen zur Folge hat. Stets führt ein Lehrmeister in die Besonderheiten eines Lebens ein und offenbart die Möglichkeiten, die mit diesem verbunden sind. Durch das Erledigen von Aufträgen sowie das Meistern von Aufgaben, aber auch das Erkunden der Welt erhält man Sterne, mit denen man in der Job-Stufe aufsteigt. So wird das eigene Leben besser, effektiver und bringt weitere Vorzüge mit sich. Auch nach dem Wechsel des Berufs geht nichts verloren, was dazu einlädt, häufiger mal was Neues auszuprobieren.

Schöne Welt

Und das sollte man Fantasy Life unbedingt lassen: Reveria ist ein riesiges Land mit den verschiedensten Einwohnern. Diese bitten häufiger um Hilfe - mal geht's um Kleinigkeiten wie Milchbesorgen, ein anderes Mal warten Monsterschnetzeleien im Wald um die Ecke. Es ist einfach schön, die Welt zu erkunden, Überraschungen zu entdecken und mit den Menschen zu sprechen. Oder etwas zu shoppen, in der Ruhe mal Pilze und Kräuter zu sammeln oder gar die eigene Wohnung mit neuen Objekten auszustatten. Spätestens hier erinnert Fantasy Life vor allem an Animal Crossing und ein klein wenig an Die Sims.

Fantasy Life
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Sven Wernicke

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Sven Wernicke am 22 Sep 2014 @ 11:50
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