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Luigi's Mansion 2: Review

  Nintendo 3DS 

Wer Luigi's Mansion womöglich damals sogar am Tag der Veröffentlichung für seinen GameCube gekauft hat, wird etwas überrascht oder gar schockiert sein: das ist bereits elf Jahre her! Nintendo liess sich viel Zeit für die Fortsetzung, für die man allerdings einen 3DS benötigt. Exklusiv für die Handheld-Konsole ist das gar nicht mal gruselige Schauermärchen jetzt erhältlich. Und es ist richtig gut gelungen!


Der schon wieder ...

Eigentlich hätte es nie so weit kommen dürfen. Der Professor I. Gidds werkelte nach den Ereignissen in Luigi's Mansion wieder an seinen Erfindungen und erforschte Geister. Luigi dagegen kehrte zu seinem Bruderherz Mario zurück und führte sein typisches Leben - mit Pilzen und Königreichen und so. Doch dann geschieht das Schreckliche: Der Finstermond im Nachtschattental zerbricht in zig Teile. Plötzlich sind die Geister in dem beschaulichen Wohnort des Wissenschaftlers gar nicht mehr so friedlich. Also holt sich Gidds seinen alten Kumpel Luigi zurück. Der soll gefälligst mit dem Staubsauger den Ghostbuster mimen und nebenbei Mammon sowie natürlich die Scherben des Monds aufspüren. Die Geschichte wird zuckersüss erzählt, wie man es eben von Nintendo nicht anders gewohnt ist. Einzig das Gebrabbel speziell von Gidds ist furchtbar nervig und zerstört etwas die Atmosphäre - vor allem, wenn der schrullige Kauz, der schon beim ersten Teil etwas anstrengte, mitten im Spiel auftaucht und Tipps äussert. Sei's drum, dafür stimmt der Rest!

Luigi's Mansion 2 Bild

Wie damals

Schon kurios. Wer Luigi's Mansion damals erlebt hat, wird sich sofort zurechtfinden - so als wären nicht über zehn Jahre vergangen. Gleich zu Beginn ist es die erste Aufgabe von Marios Bruder, den Schreckweg 09/15 in einer Geistervilla zu finden. Der Nachfolger des Schreckweg 08/16 sieht in der Tat wie ein auf den Rücken geschnallter Staubsauger aus, ist aber zum Aufnehmen von Geistern, herumliegendem Geld, Edelsteinen, Schlüsseln und anderen Gegenständen gedacht. Ebenfalls können Gegenstände an der Düse befestigt werden, zum Beispiel ein Stroboblitz, mit dem Geister kurzzeitig geblendet werden. Dies ist nötig, um sie danach aufsaugen zu können. Später kommt noch eine Düsenlampe dazu, um flott versteckte Dinge ausfindig zu machen. Wichtig ist ausserdem, dass beim Aufsaugen der Kontrahenten deren Energie durch eine Art kleinen Kampfes abgezogen wurde. Das ist simpel und stammt ebenfalls aus dem Vorgänger. Das gilt übrigens auch für die reguläre Taschenlampe, mit der man sich bei Dunkelheit gut orientieren kann.

Apropos: Eine Übersichtskarte und ein Kommunikationsgerät zum Quatschen mit Gidds dürfen nicht fehlen. Hier kommt ein virtueller Nintendo DS zum Einsatz, der vorrangig auf dem unteren Bildschirm des 3DS benutzt wird. Witzig. Ansonsten ist die Steuerung absichtlich einfach gehalten, sogar das Auf- und Abschauen in den Gebieten klappt gut. Einziger Knackpunkt: Richtig frei kann man sich beim Verwenden des Stroboblitzes sowie des Saugers nicht bewegen. Vor allem dann, wenn sich Geister hinter Luigi befinden oder schräg vor ihm, wird es knifflig. Dank des moderaten Schwierigkeitsgrades und der Tatsache, dass man jeden Abschnitt unendlich oft wiederholen kann, muss man sich aber nicht sorgen, irgendwann "Game Over" zu Gesicht zu bekommen.

Luigi's Mansion 2
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Sven Wernicke

Sven Wernicke am 15 Apr 2013 @ 09:56
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