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Meisterdetektiv Pikachu: Review

  Nintendo 3DS 

Ein neuer Pokémon-Ableger hat seinen Weg auf den europäischen Markt geschafft. Nintendo hat sich weit von den Wurzeln der Serie entfernt und ein Detektivabenteuer mit Pikachu in der Hauptrolle geschaffen. Ob es sich lohnt, in diese ungewohnte Spielwelt einzutauchen, lest ihr in diesem Test.

Angehender Detektiv statt Trainer

Das Wichtigste zuerst: Wer ein Pokémon-Spiel ähnlich der Hauptreihe erwartet, wird bitter enttäuscht. Es gibt hier keine Top 4, keinen Pokédex zum Füllen und nicht einmal einen einzigen Pokémon-Kampf. Stattdessen geht es darum, in Kriminalfällen Hinweise zu sammeln, sie geschickt zu kombinieren und so den wahren Täter zu entlarven.

https://www.youtube.com/watch?v=-87pdYrrmH0

In Meisterdetektiv Pikachu schlüpft ihr in die Rolle von Tim Goodman, der nach Rhyme City kommt, um nach seinem verschwundenen Vater Harry zu suchen. Sehr schnell stoßt ihr auf Harrys Partner-Pokémon Pikachu, seines Zeichens Meisterdetektiv, und findet heraus, dass Tims Vater im Laufe von Ermittlungen in einen Unfall verwickelt wurde, bevor er spurlos verschwand. Gemeinsam machen sich Tim und Pikachu daran, dem Verschwinden auf den Grund zu gehen und den Fall aufzuklären, der dazu führte. Im Verlauf stolpert ihr über einige rätselhafte Vorkommnisse. Die einzelnen Fälle, in denen das Team ermittelt, sind spannend, abwechslungsreich gestaltet und nicht allzu vorhersehbar. Die sich zunehmend aufbauende Geschichte rund um Harry Goodman weiß zu fesseln, auch wenn das sehr offen gestaltete Ende uns etwas unbefriedigt zurückließ.

Zu Beginn entscheidet ihr euch, ob ihr im einfachen Modus spielen möchtet. Dies lässt sich im Nachhinein nicht revidieren – ein Neustart wäre nötig. Auf einfacher Stufe gibt es die (optionale) Möglichkeit, sich zusätzliche Hinweise von Pikachu geben zu lassen.

Das Gameplay geht leicht von der Hand. Zunächst gilt es in den einzelnen Kriminalfällen, Zeugenaussagen aller Anwesenden zu sammeln und die Umgebung nach Hinweisen und Beweismitteln abzusuchen, indem man sich mithilfe des Circle-Pads bzw. Steuerkreuzes durch den Schauplatz bewegt. Im Anschluss müssen die gesammelten Indizien geschickt kombiniert werden, um Schlussfolgerungen zu ziehen, die dann neue Möglichkeiten freischalten oder zur Identifikation des Täters führen. Dieser Abschnitt spielt sich auf dem Touchscreen ab, auf dem man verschiedene Icons, die die gefundenen Hinweise repräsentieren, an die richtige Stelle bewegen muss. Das Menü ist auf dem Touchscreen untergebracht und sehr übersichtlich strukturiert. Aufgelockert wird dieser Ablauf durch gelegentlich eingestreute Quick-Time-Events. Meisterdetektiv Pikachu unterstützt leider kein 3D. Es gibt die Möglichkeit, mit dem zum Spiel erschienenen Pikachu-Amiibo Pikachu-Szenen freizuschalten. Diese sind allerdings auch im normalen Spielverlauf freispielbar, sodass der Amiibo eher für Sammelzwecke interessant ist und keinen wirklichen Vorteil bietet.

Meisterdetektiv Pikachu
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Cayenne

Tags:
Pokemon

Cayenne am 23 Mai 2018 @ 11:03
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