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Monster Hunter 4 Ultimate: Review

  Nintendo 3DS 

Mit Monster Hunter 4 Ultimate beginnt die Jagd auf die Koryphäen des Videospiel-Monsterzoos aufs Neue. Nachdem die ursprüngliche Version Monster Hunter 4 (ohne Ultimate) bereits im September 2013 in Japan erschienen ist, darf nun endlich auch Europa in den Genuss der wilden Monsterhetz kommen. Schon im Vorgänger Monster Hunter 3 war der Release-Termin der PAL-Version um fast anderthalb Jahre nach hinten verschoben worden. Capcoms Spiele der Serie sind, wie kaum eine andere Rollenspielreihe, dafür bekannt, das Spielprinzip auf das Besiegen von Gegnern, das Sammeln von Rohstoffen und Belohnungen sowie das Verbessern der eignen Ausrüstung zu reduzieren.

Das Szenario, das hinter den Ereignissen um die wilde und barbarische Monsterjagd steht, ist so banal wie vernachlässigbar: Ihr schlüpft in die Rolle eines jungen Helden, eines aufstrebenden Jägers. Durch etwas Glück landet ihr auf dem Schiff eines Mannes, der sich schon bald als Karawanenführer herausstellt und aktuell auf dem Weg zum Karawanenbasar in Val Habar befindet. Er ist begeistert vom Enthusiasmus des jungen Jägers und gerade dabei, dem noch barfüssigen Helden die Chance auf künftige Zusammenarbeit zuzusprechen, als ein riesenhafter Sandschlangen-Drache das Schiff attackiert. Natürlich rettet der unerfahrene Jäger den Karawanenführer und seinen verloren gegangenen Hut, dessen Inneres ein grosses Geheimnis birgt: Der neue Freund des Helden hält darin ein seltsames, schimmerndes Artefakt versteckt. Dank der Rettung seines Schiffes und des Versprechens, dass ihr das Geheimnis um das wunderbare Ding lüften werdet, nimmt euch der Karawanenführer in seinen Reihen auf und versorgt euch mit frischen, rasanten Abenteuern. Aber nicht nur euer Freund zieht Nutzen aus eurem Enthusiasmus, diverse Bewohner des kleinen Orts bitten euch regelmässig aus fadenscheinigen Gründen, Raptoren, Schlangen oder Rieseninsekten zu erledigen.

Monster Hunter 4 Ultimate Bild

Ach, so funktioniert das?

Noch bevor der erste Schritt in der Welt von Monster Hunter 4 Ultimate getan ist, gilt es, einen Charakter zu erstellen. Neben der Wahl des Geschlechtes steht eine überraschend grosse Anzahl an Frisuren, Gesichtstypen etc. bereit. Habt ihr euch für den Charakter eurer Träume entschieden, geht es auch direkt los. Auf dem Weg zu einem echten und starken Monsterjäger macht ihr euch natürlich nicht sofort auf die Hatz nach den wirklich grossen Viechern, von dem mehr als bildschirmfüllenden Sandschlangen-Drachen der Anfangssequenz mal abgesehen. So dienen die ersten Missionen als ausgiebige Tutorials, die euch an die Hand nehmen und die diversen Funktionen des Touchscreens, die Kameraführung und das wirklich komplexe und ganz und gar nicht einsteigerfreundliche Kampfsystem näher erläutern. Wirklich vorbereitet ist man danach allerdings nicht. So müssen zum Beispiel die etwa 100.000 verschiedenen Items auf eigene Faust untersucht und für nützlich befunden werden.

Monster Hunter 4 Ultimate
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Patrick Recknagel

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4G

Patrick Recknagel am 24 Mrz 2015 @ 12:37
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