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Phoenix Wright - Ace Attorney - Dual Destinies: Review

  Nintendo 3DS 

Mit Phoenix Wright: Ace Attorney: Dual Destinies steht mittlerweile die fünfte Episode der nicht nur in Japan erfolgreichen Adventure-Serie zum Download bereit. Mehr vom Selben oder neue Ideen - was erwartet uns?

Der Verteidiger hat das Wort

Im Jahr 2001 feierte die Adventure-Serie Phoenix Wright: Ace Attorney ihr Debüt auf dem Nintendo DS. Die Mischung aus Anime, leicht durchgeknallten Charakteren, überdrehten Animationen und Tatortuntersuchungen kam so gut bei den Käufern an, dass sich daraus schon bald ein moderner Klassiker entwickeln konnte. Mit Dual Destinies steht jetzt die fünfte Episode zur Verfügung - diesmal auf dem Nintendo 3DS.

Zunächst müssen wir kurz klarstellen, dass Dual Destinies hierzulande derzeit ausschliesslich als Download-Version im Nintendo eShop erhältlich ist - zudem nur in englischer Sprache. Wer also eine übersetzte Fassung erwartet, wird enttäuscht. Wer diese Sprachbarriere jedoch ohne grössere Probleme überwinden kann, darf sich ungeniert in das neue Advokatenabenteuer stürzen. Diesmal steht wieder Phoenix Wright selbst etwas mehr im Mittelpunkt. Dem Star-Anwalt mit den teilweise etwas unorthodoxen Methoden stehen ausserdem seine Kollegen Apollo Justice und die hübsche Athena Cykes zur Seite. Gerade letztere steht während des Spielverlaufs recht oft im Scheinwerferlicht - dazu aber später mehr.

Phoenix Wright - Ace Attorney - Dual Destinies Bild
Insgesamt erwarten euch fünf neue Fälle, die ihr mit dem Juristentrio bewältigen müsst. Die Entwickler greifen dabei auf die gewohnte Spielmechanik der Vorgänger zurück, ohne sich zu grösseren Experimenten hinreissen zu lassen. Warum sollte das Team auch eine bewährte Formel über Bord werfen? Das grundlegende Schema bleibt demnach unangetastet: Ihr übernehmt die Fälle, lasst zahlreiche Dialoge und Zwischensequenzen über euch ergehen und begebt euch dann zum jeweiligen Tatort. Dort gilt es, nach Hinweisen, Spuren und Beweisen zu suchen. War dies in den Vorgängern mitunter eine ziemlich fummelige Kleinstarbeit, da ihr die Schauplätze pixelgenau absuchen musstet, gestaltet sich dieser Part bei Dual Destinies deutlich einfacher. Ihr bekommt quasi Vorgaben, die euch mehr oder weniger direkt zu den markanten Punkten führen.

Das ist jedoch Fluch und Segen zugleich. Während sich Einsteiger und Gelegenheitsspieler sicherlich über diese Art der Hilfe freuen, dürften sich erfahrene Zocker extrem unterfordert fühlen. Immerhin werden auf diese Weise Selbständigkeit und ein grosser Teil der Interaktion beschnitten. Das führt uns zwangsläufig zum anderen grossen Part des Spiels: den Verhandlungen im Gerichtssaal.

Phoenix Wright - Ace Attorney - Dual Destinies
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Andre Linken


Andre Linken am 21 Nov 2013 @ 14:30
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