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Resident Evil - The Mercenaries 3D: Review

  Nintendo 3DS 

"Mit dem Begriff Recycling oder Rezyklierung wird der Vorgang bezeichnet, bei dem aus gebrauchten [...] Produkten ein Sekundärrohstoff wird." - so lautet jedenfalls die Worterklärung bei Wikipedia. Und zumindest die meisten von uns assoziieren das Wort "Recycling" mit einer positiven Vorstellung. Nur dann nicht, wenn es um das Wiederverwerten von Inhalten aus Videospielen geht. Remakes hier, Remakes da, so weit das Auge reicht. Nicht Wenigen ist das ein Dorn in besagtem Sehorgan. Im Falle von Resident Evil - The Mercenaries 3D geht der Hersteller sogar so weit und macht aus dem Bonusinhalt eines Spiels einen Vollpreistitel. Treibt man es hier mit dem Begriff Recycling zu weit? Oder wird der Käufer gar positiv überrascht? Unser Testbericht soll hier für Klarheit sorgen.

Biogefährdung

Ob man Capcom den Vorwurf der Täuschung machen kann? Es scheint ein Grenzfall. Sicherlich dürfte nicht jedem Käufer des Spiels klar sein, dass er hier kein waschechtes neues Resident Evil-Abenteuer, sondern die aus Teil 4 und 5 bekannten Söldnermissionen - an den 3DS angepasst - serviert bekommt. Das Spiel allerdings richtet sich explizit an Personen, die 18 Jahre oder älter sind. Und die informieren sich, zumindest in den meisten Fällen, schon vor dem Kauf darüber. Im Grunde aber schafft erst die Konsultation der Spielanleitung Gewissheit darüber, dass es in The Mercenaries 3D lediglich um das Erzielen von Punkterekorden geht. An dieser Stelle folgt dann sogleich die nächste Warnung: Das Spiel verfügt über lediglich einen Speicherstand, der nicht gelöscht werden kann. Wer es also in gebrauchtem Zustand erwirbt, muss damit rechnen, keine eigene Sölderkarriere starten zu können. Ob dies eine Massnahme zur Unterbindung des Gebrauchthandels ist, sei dahingestellt. Der fade Beigeschmack ist in etwa so sesshaft wie die Ausdünstungen eines Zombies.

Genug der Warnungen und ran ans Eingemachte. Davon gibt's nämlich reichlich, denn in The Mercenaries 3D warten ganze Heerscharen von Untoten auf eine bleihaltige Unterhaltung mit euch. Wie eingangs bereits erwähnt, erwarten euch die aus Resident Evil 4 und 5 bekannten Söldnermissionen, in denen es schlicht darum geht, vor Ablauf der Zeit die erforderliche Anzahl Zombies über den Jordan zu schicken. Je schneller und je abwechslungsreicher ihr die Missionen löst, desto höher die Kombo und desto besser eure Bewertung bei der Missionsbesprechung. Um euch für die Punktejagd zu motivieren, haben sich die Entwickler eine Art Belohnungssystem einfallen lassen. Erreicht ihr einen gewissen Fortschritt oder meistert ihr spezifische Herausforderungen, beispielsweise alle Missionen mit Rang A oder besser abzuschliessen, schaltet ihr Medaillen frei.



Ausserdem seid ihr bei der Zombiehatz nicht auf den immer gleichen Charakter angewiesen. Mit insgesamt acht verschiedenen, aus dem Resident Evil-Universum bekannten Figuren dürft ihr durchstarten, darunter Chris Redfield, Jill Valentine und auch Albert Wesker. Die steuern sich im Grunde zwar alle gleich, verfügen allerdings über ein unterschiedliches Waffenarsenal sowie über eigens abgestimmte zusätzliche Fertigkeiten, etwa eine verbesserte Regenerationsfähigkeit. Diese Feinheiten machen sich dann auch im eigentlichen Spiel bemerkbar.

Resident Evil - The Mercenaries 3D
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Andy Wyss


Resident-Evil---The-Mercenaries-3D


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Andy Wyss am 22 Jul 2011 @ 21:33
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