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Super Smash Bros.: Review

  Nintendo 3DS 

Wenn sich eine feuerspeiende Riesenschildkröte eine Tracht Prügel von einer Prinzessin im rosa Kleidchen abholt und ein blauer Igel wild durch die Gegend rennt, dann ist das kein schlechter Fiebertraum, sondern der neueste Geniestreich aus dem Hause Nintendo und der Feder von Masahiro Sakurai: Super Smash Bros. auf dem 3DS.

Gewaltorgie im Pilzkönigreich

Super Smash Bros. ist wohl den meisten Spielern und wahrscheinlich jedem Nintendo-Liebhaber ein Begriff. Genauso eingängig wie der Name ist das bewährte Spielprinzip der Serie, das sich auch im vierten Ableger nicht wesentlich verändert hat. Mit klassischen Schlägen oder Spezialangriffen prügelt ihr auf bis zu drei Gegner ein, bis die sich kaum noch auf den Beinen halten können, und befördert sie mit einem ordentlichen Smash aus dem Stadion. Natürlich müsst ihr eurem Gegenüber schon ordentlich Sand fressen lassen, bevor er sich einfach so aus dem Spiel kicken lässt. Für euren Erfolg erhaltet ihr Punkte oder verliert Leben in Folge einer Niederlage. Am Ende eines Kampfes gewinnt selbstverständlich der Spieler mit dem besten K.o.-/Tod-Verhältnis.

Super Smash Bros. Bild
Neben dem Spielprinzip ist auch das Line-up, das Nintendo in seinen Smash-Bros.-Spielen in den Ring schickt, ein ganz besonderes. Entgegen anderen Beat 'em ups wie der Street-Fighter-Serie, prügeln hier keine muskelbepackten Hobby- und Profi-Wrestler aufeinander ein, sondern die lieben kleinen und äusserst kultigen Charaktere aus den letzten 30 Jahren Nintendo-Geschichte. Es ist nicht nur die liebevoll gestaltete Prominenz aus dem Hause Nintendo an Bord, auch SEGA und Namco schicken einige Recken ins Gefecht. So verkloppen sich nicht nur Mario, Link, die etwas sonderbare Wii-Fit-Trainerin und der Bewohner von Animal Crossing, sondern auch Sonic und Mega Man - insgesamt 51 Kämpfer. Eine besonders coole Idee: Ihr könnt auch eure Miis in den Kampf schicken. Dazu müsst ihr ihm oder ihr im Charakterstudio nur einen Kampfstil (Schwertkämpfer, Boxer oder Schütze) und eine Spezialattacke zuweisen.

Das besondere i-Tüpfelchen ist die ganz eigene Spielweise der einzelnen Figuren, so dass diese durch Klasse und nicht nur Masse zu überzeugen wissen. So ist der grosse und dicke Bowser eher langsam unterwegs, teilt dafür auch mit wenigen Treffern heftig aus. Sonic hingegen macht weniger Schaden, kompensiert dies aber über seine enorm hohe Geschwindigkeit. Jede Figur hat unter den wenigen Schlag- und Trittvarianten ganz besondere Spezialangriffe , die natürlich aus deren originalen Videospielabenteuern stammen - die Krönung ist der neue Ultra Smash, der durch das Zerstören eines zufällig erscheinenden Smash-Ball-Items ausgelöst wird. Während Yoshi sich zu einem riesigen Drachen entwickelt, lässt Mega Man eine gigantische Laserexplosion vom Stapel und haut damit im Regelfall alle anderen Mitspieler von der Karte. Bei den verschiedenen Qualitäten jedes spielbaren Charakters kommt schnell das Gefühl auf, es gäbe eine grosse Kluft zwischen eher starken und eher schwachen Kämpfern. Das liegt aber vor allem an den diesmal sehr unterschiedlichen Spielweisen. Mit ein wenig Übung, für die es ja extra einen Trainingsmodus gibt, ringt man auch zunächst schwächer wirkenden Charakteren schnell erste Siege ab.

Super Smash Bros.
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Patrick Recknagel

Super-Smash-Bros.


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Patrick Recknagel am 11 Nov 2014 @ 22:12
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