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The Legend of Zelda - Ocarina of Time 3D: Review

  Nintendo 3DS 

Aufpoliert

Was auch auf die Zwischensequenzen gemünzt werden kann. Im Original beispielsweise tanzte Goronenkönig Darunia noch wie liebestoll zu Salias Lied, und sein wirrer Gemütszustand wurde mit Achterbahnkameraschwenks unterstrichen. Das wirkte nicht witzig, sondern albern. Also beliess man es im Remake bei einer gediegeneren Kamerafahrt und tauschte Darunias Tanz gänzlich aus. Solche Details finden sich an allen Ecken und Enden. Sie drängen sich aber nicht auf, weshalb sie nicht immer gleich ins Auge fallen.

Was aber offensichtlich ist, sind die überarbeiteten Texturen, die nun erheblich organischer, schärfer und plastischer wirken. Ausfälle sucht man mit der Lupe, aber es gibt sie. Insbesondere in Verbindung mit den spärlicher überarbeiteten Figurmodellen. Das Paradebeispiel sind die Wachen Hyrules, die fast identisch mit ihren Verwandten auf dem N64 sind. Glücklicherweise trifft das nicht auf die meisten anderen Modelle zu. Link beispielsweise wirkt ähnlich detailliert wie auf den legendären Artworks zum Spiel, seine Animationen wurden runderneuert, seine Mimik komplett überarbeitet. Zelda, Ganondorf, Shiek und die Wächter der Steine sind äusserst detailliert modelliert worden und überzeugen ebenfalls mit starker Mimik und Gestik.

The Legend of Zelda - Ocarina of Time 3D Bild
Runden wir die optische Betrachtung ab, indem wir kurz auf die Effektpalette, die Umgebungen, die Bildwiederholungsrate und den daraus resultierenden Gesamteindruck eingehen. Grezzo spendierte der 3DS-Fassung ein paar mehr Lens-Flare-Effekte hier und da, verpasste einigen der Gebäude Spiegelungen, und hübschte das Equipment von Link ebenfalls mit tollen Glanzeffekten auf. Dass das Spiel viel schärfer aussieht als sein Urahn, verdankt es nicht nur den neuen Texturen, sondern auch der Entscheidung, die vorgerenderten Szenarien, also insbesondere den Marktplatz von Hyrule und die Innenräume der Häuser, komplett polygonisiert neu zu bauen.

Statt also den "Wischi-Waschi-Tempel der Zeit" als statische Grafik ertragen zu müssen, steht nun mitten im Zentrum der Stadt eine stattliche Kirche, und statt den Händler fast schon zu bemitleiden, dass er nur acht Gegenstände im gesamten Verkaufsraum besitzt, präsentiert er seine gesamte Auslage üppig im Verkaufsraum. Die Aussenszenarien fallen ein wenig ab - hier und da gibt es störende Kanten, die so schon im Original vorhanden waren.

The Legend of Zelda - Ocarina of Time 3D
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Daniel Wendorf am 15 Jun 2011 @ 19:01
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