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Fire Emblem Echoes: Shadows of Valentia: Review

  Nintendo 3DS 

Fire Emblem und seine Erfolgsgeschichten gehen weiter. Als Neuauflage von Fire Emblem: Gaiden schließt Shadows of Valentia an die Remake-Kette der Serie an. 1992 war Gaiden der zweite Teil der Reihe und darf mehr als Erweiterung angesehen werden. Die Anspielungen auf den ersten Teil sind unerheblich für Neueinsteiger. So ist auch das Remake nicht nur was für treue Anhänger. Da Gaiden damals nur in Japan erhältlich war, ist es auch für alle Fans eine Attraktion auf dem deutschen Markt.

Berechtigt ist die USK-12-Freigabe. Der Titel ist keineswegs zu gewalttätig, nimmt einen aber geschichtlich sehr mit. Außerdem ist es fragwürdig, ob die Geschehnisse im Kindesalter bereits nachvollziehbar wären. Das Spiel erschien für den 3DS, ist aber auch auf dem 2DS spielbar. Hier enttäuscht es gleich zu Beginn, denn die 3D-Funktion wurde gut umgesetzt, ist aber eigentlich unnötig.

Zwei Wege, dasselbe Ziel

Willkommen in Valentia, dem Land der zwei Reiche. Rigel lebt unter dem Gott Duma, und Zofia lebt vom Segen der Göttin Mila. Doch der Schatten, der sich namenhaft über das Land legt, bedroht das Leben der Bürger und der gesamten Herrschaftsordnung. Ihr spielt Alm sowie Celica. Eure Hauptfiguren kämpfen für die Freiheit und Selbstbestimmung. Das Besondere eurer Helden: Beide haben dasselbe Mal auf ihrer linken Hand, und so macht die Story schon am Anfang klar, dass die Protagonisten etwas Besonderes verbindet. Ziel ist es natürlich, neben der Befreiung hungernder Dörfler, herauszufinden, was diese Verbindung sein könnte.

https://www.youtube.com/watch?v=g6KSzCsrxVI

Alm möchte seinen Beitrag für die Welt leisten und schließt sich kurzerhand dem Bund der Freien an. Gemeinsam mit seinen Freunden macht ihr euch auf die Reise und müsst euch in zahlreichen Schlachten durch das Land Zofia kämpfen. Der Plot führt euch auch zu Celica. Sie macht sich ebenfalls auf, um das Reich zu retten und so ihre Bestimmung zu finden. Selbstverständlich habt ihr hier ebenfalls Gefährten. Es wird auch schnell klar, was Alm und Celica bei ihrem Wiedersehen kommunizieren: Celica sucht den friedlichen Weg. Sie möchte die Göttin Mila finden und eine kommunikative Lösung für den Frieden im Land suchen. Alm sucht den harten Weg. Durch kriegerische Auseinandersetzungen will er schnellstmöglichen Frieden für die Bürger bringen, die unter ihrem harschen König leiden. Die Geschichte der Kindheitsfreunde ist nicht sehr originell, sondern vorhersehbar, und auch die Charaktere sind kategorisch und scheinen dem Klischee-Anime schlechthin entsprungen zu sein. Der Kritik zum Trotz lernt man sie im Spielverlauf aber doch lieben. Eure Gefährten entstammen den unterschiedlichsten Berufen und Klassen. Das Thema der Ständegesellschaft kommt regelmäßig auf, was dem fiktiven Spiel einen Hauch Realismus verleiht. Ihr dürft, nachdem Alm und Celica sich wiedertrafen, zwischen beiden hin und her springen. Das macht es angenehm, sollte ein Handlungsstrang doch mal etwas langatmiger werden.

Fire Emblem Echoes: Shadows of Valentia
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Daniel Boll


Daniel Boll am 19 Mai 2017 @ 11:16
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