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Guild 01: Liberation Maiden Test - Special

  Nintendo 3DS 

Seit letzter Woche ist im europäischen 3DS-eShop der erste Teil der in Japan als Guild 01 bekannten Spielesammlung erhältlich. Liberation Maiden von Grasshopper Manufacture respektive Stardesigner Goichi Suda. Rekapitulieren wir kurz: Entwicklerhaus Level 5 konnte für das Guild 01-Projekt namhafte japanische Spieldesigner gewinnen, die dem Projekt jeweils ein Spiel beisteuerten. Darunter Aero Porter, Crimson Shroud und besagtes Liberation Maiden aus der Feder von Suda 51 (so der Künstername von Goichi Suda). Erfolgte die Veröffentlichung von Guild 01 in Japan regulär im Handel, erscheinen die einzelnen Spiele bei uns nur - oder besser gesagt immerhin - als Download im eShop. Aero Porter sowie Crimson Shroud werden im November respektive Dezember 2012 veröffentlicht. Sudas Werk, Liberation Maiden, haben wir uns schon einmal näher angeschaut.

Liberation Maiden

Die Handlung ist 100 Jahre in der Zukunft angesiedelt. Shoko Ozora wähnt sich nach der Tötung ihres Vaters als zweite Präsidentin von Neu-Japan, welches gerade durch Dominion, einer aggressiven, feindlichen Macht, angegriffen wird. Ziel von Dominion ist es, sich die Energie der Wächter-Spirits mit Hilfe von so genannten "Conduit Spikes", eine Art mächtiger Bohrtürme, unter den Nagel zu reissen. Da möchten die Japaner und allen voran ihre jungfräuliche und sexy Präsidentin nicht länger zusehen, und so stürzt sich diese kurzerhand selbst in den Kampf gegen den Aggressor. Zur Seite steht ihr ein ebenso mächtig austeilender Kampfmech, ein so genannter Liberator, namens Kamui. Die Lasersalven, die Kamui auf das feindliche Gesocks abfeuert, erinnern zuweilen - und wenn voll aufgeladen - an Hideo Kojimas Zone of the Enders-Reihe. Ganz an die Qualität der konkurrenzierenden Mech-Action kommt Sudas Miniwerk allerdings nicht heran. Dazu später mehr.



Die Steuerung von Liberation Maiden gibt sich simpel. Gesteuert wird grundsätzlich mit einer Kombination aus Schiebe-Pad und Touchscreen. Fans von Metroid Prime Hunters dürften erfreut sein zu hören, dass das Zielen mittels Stylus sehr präzise von der Hand geht. Die Flughöhe justiert das Spiel übrigens automatisch und ihr steuert den Liberator lediglich nach vorne oder hinten, dreht euch um die eigene Achse oder bewegt euch seitwärts unter Zuhilfenahme der linken Schultertaste. Die Art der Steuerung setzt zuweilen solide Hand- und Fingergelenke voraus, denn aufgrund der Haltung kommt es schon mal zu Verkrampfungen - das aber ist im wahrsten Sinne des Wortes zu verschmerzen, flimmert doch nach nicht mal zwei Stunden der Abspann über den 3D-Bildschirm. Die vier einzelnen Levels sowie den finalen Endgegner dürft ihr natürlich, sobald absolviert, auch im Score Attack-Modus nochmals durchleben. Der Story-Modus selbst kann allerdings kaum für einen zweiten Durchgang motivieren.

Die Story wird in actionreichen Animé-Sequenzen vorangetrieben
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Andy Wyss


 
Andy Wyss am 09 Okt 2012 @ 10:42
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