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Nintendo eShop: 3DS Test- Special

  Nintendo 3DS 

In den letzten Wochen und Monaten sind einige interessante Spiele im eShop für Nintendo 3DS erschienen und wir haben es uns natürlich nicht nehmen lassen, eine Auswahl derselben einem Test zu unterziehen. Und egal ob ihr Fans von Geschicklichkeits- oder Retrospielen seid, über ein musikalisches Gespür verfügt oder eure grauen Zellen auf Vordermann bringen möchtet - es dürfte für jeden etwas dabei sein.

escapeVektor

Nintendo eShop Bild
"Hallo! Du da! Kannst du mich hören? Falls du mich hören kannst, mein Name ist Vektor - und ich flehe dich an, mir zu helfen. Ich sitze schon so lange ich zurückdenken kann in dieser vermaledeiten CPU fest, und du bist meine einzige Hoffnung auf eine Flucht. Bitte, hilf mir, bevor meine gesamte Erinnerung ausgelöscht ist und ich nicht mal mehr weiss, warum du mir überhaupt helfen sollst. Ich weiss, der Weg hinaus ist ein steiniger. Und die CPU wird es uns garantiert nicht einfach machen, ihr zu entkommen. Sie wird uns Fallen stellen, uns ihre Lakaien auf den Hals hetzen. Aber ich weiss, dass wir es schaffen können, wenn wir nur zusammenarbeiten."

Seltsam genug, dass uns ein Stück Computertechnik um Hilfe bittet. Noch seltsamer, dass wir so etwas wie eine emotionale Bindung an den kleinen Vektor aufbauen konnten. Der simplen Geschichte und ebenso simplen Technik zum Trotz waren wir gewillt, der künstlichen Intelligenz unter die Arme zu greifen, ihr die Flucht vor der bösartigen CPU zu ermöglichen. Vektors Reise in die Freiheit war allerdings so frei von Gefahren wie der Weg der Hobbits nach Mordor. Nur dass hier keine hinterlistigen Orks, sondern Lasersperren und flinke Bots auf uns gewartet haben. Und für ein winziges, aus Bits und Bytes bestehendes Stück Virtualität sind die beileibe nicht weniger furchteinflössend. Und dann ist da noch die lange - auf 27 Welten und 150 Knotenpunkte verteilte - Reise, die Vektor vor sich hat.



Doch schon nach kurzer Zeit auf dem Weg in die Freiheit beginnt sich unsere ängstliche Begleitung an ein paar hilfreiche Möglichkeiten zur Verteidigung zu erinnern. Plötzlich spurten wir nicht mehr nur schnellstmöglich die virtuellen Wege hoch und runter und ziehen den Schwanz vor den Bots ein, sondern heizen ihnen mit Detonationsobjekten gehörig ein. Im Laufe unserer Reise haben wir dank Upgrade-System gar immer mehr dieser Bomben zur Verfügung und bekommen sogar noch eine Spurtfunktion spendiert, um vor besonders emsigen Gegnern zu flüchten und um den Highscore in die Höhe zu jagen. Je schneller wir nämlich eines der Levels abschliessen, desto mehr Punkte wandern auf unser Konto. Und wenn wir vor einem neuen Einsatz gar eine Wildcard einsetzen, die wir uns zuvor durch besonders gute Leistungen verdient haben, verdoppeln sich diese sogar noch.

Spass gemacht hat die Reise allerdings nicht nur aufgrund der motivierenden Highscore-Listen, sondern auch der spärlich technoiden, aber dennoch charmanten Optik wegen, die dazu noch mit einem netten 3D-Tiefeneffekt begeistern kann. Zum Soundtrack selbst wollen wir gar nicht mal so viele Worte verlieren - den muss man einfach gehört haben. So ist escapeVektor mehr als nur ein treuer Begleiter für den alltäglichen Gang zur Toilette und bietet dank Wildcards und Medaillensystem auch noch einen erhöhten Wiederspielwert.

GBase-Wertung: 9.0

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Andy Wyss


 
Andy Wyss am 19 Mrz 2013 @ 11:13
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