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Nintendo eShop: 3DS Test- Special

  Nintendo 3DS 

Gunman Clive

Nintendo eShop Bild
In eine spielerisch ähnliche Kerbe wie Fractured Soul schlägt auch Bertil Hörbergs Gunman Clive. Und was der gute Bertil, Chef und einziger Mitarbeiter von Hörberg Productions, mit dem Renn-und-schiess-alles-zu-Klump-Titel auf die Beine gestellt hat, kann sich durchaus hören und sehen lassen. Angesiedelt im Jahre 18XX und dargestellt in einer eigenwilligen und Sepia-gerasterten Optik, die an selige Game-Boy-Zeiten erinnert, ist es natürlich eure Aufgabe, den Wilden Westen von bösen Buben zu befreien und für Ordnung zu sorgen.

Dabei springt, duckt, hüpft und schiesst ihr euch durch auf den ersten Blick simple, aber nicht ungefährliche Levels und steht am Ende eines jeden Abschnittes einem obligatorischen Endgegner gegenüber. Das Schöne an Gunman Clive ist, dass es trotz seiner Einfachheit, seines simplen Ablaufs und seiner genügsamen Darstellung einerseits Spass macht und andererseits nicht zuletzt auch dank seiner Waffen-Upgrades an allen Ecken und Kanten des Gameplays an die Probotector- respektive Contra-Reihe aus dem Hause Konami erinnert. Und dass Bertil Hörberg bei aller Nähe zur Essenz des Gameplays die Abwechslung bei Gegnern wie auch Levels nicht vergessen hat, ist ihm hoch anzurechnen.



Gunman Clive vollführt gewissermassen das Kunststück, den Spieler und geneigten Retrofreak in eine Zeit reisen zu lassen, in der sich Spiele nicht durch massig Zusatzinhalte profilierten oder vor lauten Texturen den Blick auf die eigene Seele verwehrten. Gunman Clive ist eine kleine und charmante Liebeserklärung an die gute alte Zeit, über die vor kurzem erst unser Spiele-Opa Markus referierte.

GBase-Wertung: Liebevolle Blicke wert (8.0)

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Andy Wyss am 19 Mrz 2013 @ 11:13
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