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Nintendo 3DS: Software Special

  Nintendo 3DS 

Als besonders nützlich hat sich auch diesmal der 3D-Schieberegler an der Seite des Gerätes erwiesen, der eine stufenlose Anpassung des Effektes an den jeweiligen Nutzer ermöglicht. Nichtsdestoweniger hat sich gezeigt, dass gewisse Spieler bei längerem Einsatz des 3D-Modus unter leichtem Schwindelgefühl leiden können. Hier variiert das Erlebnis in Abhängigkeit von individuellen Sehgewohnheiten. Des Weiteren scheint der Effekt bei verschiedenen Spielen unterschiedlich stark ausgeprägt und mal mehr oder weniger angenehm implementiert zu sein. Während etwa ein Super Street Fighter IV relativ dezenten Gebrauch vom Tiefeneffekt macht, mussten wir den Regler bei PilotWings Resort etwas herunterfahren. Zeigen wird sich auf Dauer auch, wie lange die anfängliche Faszination des Effektes anhält. Wir haben den 3D-Modus nach dem ersten Aha-Erlebnis bei gewissen Titeln jedenfalls ausgeschaltet (mehr dazu weiter unten).

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Online, die Dritte

Einer der von Fans oft bemängelten Schwachpunkte bei bisherigen Nintendo-Systemen war die stellenweise dürftige Integration von Online-Funktionen. Mit dem 3DS will der Publisher aus der Kritik gelernt haben, soll doch mit dem neuen Freundescode-System bereits ein riesiger Dorn aus dem kollektiven Auge der Online-Spielgemeinde entfernt werden. Anstelle der an Spielen gekoppelten Codes, wie sie etwa noch auf der Wii und dem Nintendo DS zum Einsatz kamen, ist nun jedem Gerät eine einzige gerätespezifische Zahlenkombination zugeordnet. Diese gilt übergreifend für sämtliche Spiele und erleichtert somit den Aufbau einer dauerhaften Kontaktliste.

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Für Spielerinnen und Spieler, die öffentliche Verkehrsmittel nutzen, dürften indessen die beiden passiven Online-Funktionen Street Pass und Spot Pass von Interesse sein. Dabei greift euer Gerät, sofern es sich im Sleep-Modus befindet, automatisch auf das Internet oder die Geräte anderer Spieler zu und tauscht gewisse Inhalte aus. Der Street Pass ermöglicht es euch etwa, abgespeicherte Mii-Charaktere, in Spielen gesammelte Trophäen oder sonstige Informationen mit anderen Zockern zu tauschen. Beim Spot Pass dagegen stellt das Gerät eine Verbindung mit öffentlichen WiFi-Hotspots her, um euch vollautomatisch mit kostenlosen Inhalten wie 3D-Trailern oder Spieledemos zu versorgen. Habt ihr auf diese Weise neue Inhalte empfangen, werdet ihr mit einer blinkenden LED-Leuchte am Gerät darauf aufmerksam gemacht. Natürlich dürfte es sich dabei aus Sicht des Publishers nicht zuletzt auch um einen wichtigen Werbekanal handeln. Entsprechend ist es gut zu wissen, dass alle automatisierten Online-Funktionen auf Wunsch deaktiviert werden können - unerwünschte Besuche von fremden Miis dürften damit ausbleiben.

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Ettore Trento am 24 Feb 2011 @ 13:15
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