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Nintendo 3DS: Software Special

  Nintendo 3DS 

Fokus auf die Software

Ein Bereich, in welchem Nintendo schon immer brillierte, sind Titel aus den zahlreichen hauseigenen Studios des Publishers - ein Umstand, der sich wohl auch mit dem 3DS nicht so schnell ändern dürfte. Toptitel der Marken Mario und Zelda sind so sicher wie das Amen in der Kirche. Anders sah es da in Vergangenheit oft mit der Software-Versorgung durch Dritthersteller aus - vielen Zockern dürfte die GameCube-Ära mit ihrem Mangel an Third-Party-Titeln noch in schmerzlicher Erinnerung sein. Renato Meier, seines Zeichens Leiter Verkauf & Marketing bei der Firma Waldmeier, betonte deshalb die besonderen Bemühungen des japanischen Publishers, eine derartigen Flaute beim 3DS zu vermeiden. Entsprechend waren auf dem Event auch die Schweizer Vertretungen diverser grosser Publisher geladen und präsentierten ihren Beitrag zum Software-Lineup des Gerätes. Wir haben diverse Titel etwas genauer unter die Lupe genommen und präsentieren euch an dieser Stelle unsere vorläufigen Favoriten.

The Legend of Zelda - Ocarina of Time 3D

Eigentlich erübrigt es sich zu erwähnen, dass das Remake von Ocarina of Time schon jetzt zu den absoluten Spitzenkandidaten im Lineup des 3DS gezählt werden darf. Fans des Originals aus dem Jahr 1998 dürften schon beim Titelbildschirm einen Anflug von mit Gänsehaut gepaarter Nostalgie verspüren, wenn Link erstmals in 3D über das Hyrule-Feld reitet. Man mag dem Publisher ständiges Recycling der hauseigenen Marken vorwerfen. Fakt ist aber, dass Links erstes Abenteuer in 3D bis heute nichts von seinem spielerischen und atmosphärischen Charme eingebüsst hat. In der von uns angespielten Demoversion konnten wir den Anfang des Spiels im Dorf Kokiri, den Dekubaum-Dungeon und den ersten Bosskampf in Angriff nehmen. Erfreulicherweise steuerte sich der Titel dabei dank analogem Circle Pad, welches zu Deutsch die gewöhnungsbedürftige Bezeichnung Schiebepad trägt, äusserst genau. Fans dürfen ohne Einschränkungen auf Links vollständiges Bewegungsrepertoire zurückgreifen.

Nintendo 3DS Bild
Glücklicherweise handelt es sich beim ersten Zelda-Titel für den 3DS aber keineswegs um eine schlecht durchdachte Direktportierung der N64-Version. Einerseits wurde die Grafik des Spiels merklich überarbeitet und wirkt nun schärfer texturiert und deutlich weniger eckig. Andererseits, und hier dürften selbst alte Hasen frohlocken, wurde der gesamte Inventarbildschirm auf den Touchscreen des Gerätes verfrachtet. Ständiges Hin-und-Herschalten zwischen Spielgeschehen und Menü zum Wechseln der Ausrüstung gehört damit der Vergangenheit an. Bewegungsfreudige Spieler dürfen zudem Gebrauch von den Bewegungssensoren des Gerätes machen, um etwa beim Einsatz der Steinschleuder manuell zu zielen. Dieses völlig optionale Feature funktioniert erfreulich gut, auch wenn man beim Bewegen des Gerätes ab und an den für den 3D-Effekt vorgeschriebenen Winkel verlässt. Der optische Tiefeneffekt wurde übrigens äusserst solide implementiert und verleiht den altbekannten Spielumgebungen eine angenehme Tiefe - samt dreidimensionaler Glühwürmchen in Links Heimatdorf. Unserer ersten Einschätzung nach dürften Kenner des Originals mit der Umsetzung des Titels jedenfalls mehr als nur zufrieden sein. Schade ist lediglich, dass das Spiel nicht zum Launch-Lineup des Gerätes gehört.

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Ettore Trento am 24 Feb 2011 @ 13:15
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